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	<title>Astrid&#039;s Schreib - Welt</title>
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	<description>Das verschollene Tor und anderes....</description>
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		<title>Mein inneres Zimmer</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 11:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manche Menschen gehen nach draußen, wenn sie nachdenken wollen, die frische Luft, die Gerüche und Geräusche, der Wind, den man spürt, all dass erfrischt die Sinne, und plötzlich kommen die Gedanken. Manchmal wird man sich über die Dinge, die einen bewegen dann viel klarer. Und Wege, die in eine Sackgasse geraten sind, werden plötzlich wieder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=128&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Menschen gehen nach draußen, wenn sie nachdenken wollen, die frische Luft, die Gerüche und Geräusche, der Wind, den man spürt, all dass erfrischt die Sinne, und plötzlich kommen die Gedanken. Manchmal wird man sich über die Dinge, die einen bewegen dann viel klarer. Und Wege, die in eine Sackgasse geraten sind, werden plötzlich wieder offen, weil sich plötzlich ein Seitenpfad auftut, der sich zuerst als Umweg entpuppt. Aber manchmal stellt man auch fest, dass gerade dieser Umweg nötig war.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch wichtig, sich in sich selbst zurück zu ziehen. Man gewinnt Ruhe, und manchmal sogar neue Erkenntnisse.</p>
<p>Zu diesem Zweck habe ich mein inneres Zimmer. Ich gehe immer dann dorthin, wenn ich Kraft und Ruhe schöpfen will. Wenn mir Dinge nicht ganz klar sind, oder wenn etwas geschieht, was ich erst einmal verarbeiten muss.</p>
<p>In den Jahren hat sich mein inneres Zimmer sehr verändert. Früher waren da mehr Möbel, heute jedoch mutet die Einrichtung eher phantastisch und verspielt an. Kitschig würde meine Umwelt dazu vielleicht sagen. Mir jedenfalls gefällt mein mir ganz eigener Raum, in dem sowieso nur ich Zutritt habe, denn nur ich besitze den Schlüssel.</p>
<p>Aber heute möchte ich euch einmal  einen kleinen Blick in mein inneres Zimmer gewähren. Vielleicht gefällt es euch ja dort, oder ihr bekommt Lust, euch eure eigenen Räume einzurichten und zu gestalten?</p>
<p>In meinem inneren Zimmer hat es schon immer ein großes Fenster gegeben, durch dass herrlich warme und nach Blüten duftende Luft hereinströmt. Wenn ich aus dem Fenster schaue gibt es viel zu sehen. Wälder, Blumen und ein kleines Wäldchen, das sich an den Berg schmiegt. Die schroffen Felsen haben viele formen und Farben.  Mein Zimmer grenzt an einen großen Felsen mit einem kleinen Wasserfall, der eine Wand meines Zimmers bildet, das Wasser ergießt sich in einen steinernen Brunnen. Das Geräusch des herabfallenden Wassers, ist einfach nur beruhigend. Zuweilen klingt es wie eine immer wiederkehrende Melodie. In einer Ecke steht ein altes Sofa, es ist weinrot, und es hat eine hohe geschwungene Lehne, und reich verzierte Füße. Davor steht ein kleines Tischchen aus dunklem Stein. In meinem Zimmer gibt es keinen Fernseher, keinen PC und kein Telefon. Die Tür die zur Außenwelt führt, ist meistens verschlossen, wenn ich im Raum bin. Wenn ich hinaus will, nehme ich den kunstvollen alten Schlüssel, und sperre wehmütig die Tür in das Land mit dem Namen Realität auf. Manchmal fällt es mir schwer, der Melodie des Wasserfalls den Rücken zuzudrehen. Ich freue mich aber immer wieder, wenn ich zurückkehren darf, mich auf das Sofa setze, und meine Blicke schweifen lasse. Hatte ich erwähnt, dass sich oben im Dach ein kleines rundes Fenster befindet, in dass oft die Sonne hereinscheint?  Die Wassertropfen des Wasserfalls schimmern dann wie Perlen und ein kleiner Regenbogen ist über dem Becken zu sehen. Schaue ich nach rechts gibt es dort an der Wand eine riesige Zeichnung. Eine wunderschöne Blumenwiese ist dort . Viele Schmetterlinge in den herrlichsten Farben sind dort zu sehen.</p>
<p>Es  gibt kein Bett  in diesem Zimmer. Das brauche ich nicht, denn es genügt mir, auf dem Sofa zu sitzen, und alles auf mich wirken zu lassen. Die Ruhe zu genießen, um wieder Kraft zu schöpfen. Erst dann bin ich wieder bereit, hinaus zu treten, in die manchmal triste, trostlose, und zuweilen kalte Welt, die man Realität nennt. Denn eines vermisse ich in diesem Zimmer! Es sind meine liebsten, die mir sehr ans Herz gewachsen  sind. Dieses Zimmer ist dennoch sehr wichtig, damit ich allen und allem wieder freundlich begegnen kann. Und so manches Mal sehen die Dinge, wenn ich aus diesem Raum hervortrete halb so schlimm aus, wie sie es vorher für mich waren.</p>
<p>Manchmal sieht dieses Zimmer auch trostlos aus. Die Farben sind gedämpft, und der Wasserfall murmelt nur ganz leise, denn nur ein kleines Rinnsal läuft am Steinfelsen hinunter. Um so erstaunlicher ist es, wie sich der Raum verändert, wenn ich nach einer Weile die Augen wieder öffne. Die Farben sind zurückgekehrt, und das Wasser rauscht angenehm leise am Felsen herab.</p>
<p>Ich bin froh, dieses Zimmer zu haben. Denn es gibt mir die Ruhe und Kraft, die ich brauche, um die Dinge zu tun, die vor mir liegen, so schwer sie auch manchmal sind.</p>
<p>Und nun wird es Zeit, mal wieder den alten Schlüssel zu holen, und euch und auch mich selbst wieder in die Wirklichkeit zu entlassen.</p>
<p>Ich wünsche allen die nötige Ruhe, die sie für Entscheidungen und Lebenswege brauchen, und die nötige Kraft, egal wo ihr sie herbekommt. Sei es aus der Natur, oder eurem inneren Zimmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/astridhartley.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/astridhartley.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/astridhartley.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/astridhartley.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/astridhartley.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/astridhartley.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/astridhartley.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/astridhartley.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/astridhartley.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/astridhartley.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/astridhartley.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/astridhartley.wordpress.com/128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/astridhartley.wordpress.com/128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/astridhartley.wordpress.com/128/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=128&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Und genau das hält mich nicht davon ab weiterzumachen!</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Das verschollene Tor]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt habe ich mich endlich nach fast zwei Wochen wieder ans Licht gegraben. Zumindest komme ich mir so vor. Das Leben um mich rum beginnt wieder zu brummen, und ich bin mitten drin. Es rauscht nicht mehr an mir vorbei.  Das mein Buch polarisiert, weiß ich und mittlerweile finde ich es sogar interessant und sehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=125&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Jetzt habe ich mich endlich nach fast zwei Wochen wieder ans Licht gegraben. Zumindest komme ich mir so vor. Das Leben um mich rum beginnt wieder zu brummen, und ich bin mitten drin. Es rauscht nicht mehr an mir vorbei. </em></p>
<p><em>Das mein Buch polarisiert, weiß ich und mittlerweile finde ich es sogar interessant und sehr spannend! eBook Leser sind skeptisch, und die, die gerne ein &#8220;richtiges&#8221; Buch in der Hand halten, fragen ständig, ob ich denn &#8220;Das verschollene Tor&#8221; nun endlich auch mal drucken lasse! Das lässt tief blicken. </em></p>
<p><em>Aber mal ganz vorn vorne, was ist eigentlich passiert? Und würde mich jemand fragen würde ich sagen, es ist viel passiert, und auch wieder nichts , was einen beunruhigen könnte. Damals, als ich das Buch herausgebracht habe, geschah es ohne die Konsequenzen zu bedenken. Ich war leider so naiv, und setzte es in ein Forum. Tja das hätte ich dann doch mal besser gelassen, und ich kann wirklich nur jedem, der neu dabei ist davon abraten. Denn schon allein der Ton, der mittlerweile in Foren herrscht, ist absolut daneben! </em></p>
<p><em>Das nicht jeder mein Buch mag, oder das was ich schreibe toll findet ist okay. Die Geschmäcker sind verschieden aber das jemand eine Rezi schreibt, weil er sich über eine 5 Sterne Rezi ärgert, die von einem angeblichen Pseudo Menschen geschrieben wurde und seine nur geschrieben hat, weil er sich über den Kauf einer Kamera geärgert hat, und das dann auch noch an anderer Stelle schreibt ist schon etwas abenteuerlich! Wie gut, dass ich darauf aufmerksam gemacht wurde. Die Ironie des Schicksals bestand darin, dass dies während der Überarbeitung meines Buches geschehen ist. Zuerst schluckt man, dass ist klar, aber mittlerweile zucke ich nur mit den Schultern und denke: Wir leben in einem freien Land. Nur ehrlich gesagt, wer ein Buch nicht einmal gelesen hat, kann gar keine vernünftige Rezi schreiben. Ich für meinen Teil bin gar nicht mehr so scharf auf Rezensionen, weil sie oft nicht einmal ehrlich gemeint sind. Ich muss aber auch sagen, dass es schon etwas nervig ist, dass vor allem im Internet alles bewertet und benotet wird. Da ist man schon aus der Schule raus, und hat das Gefühl man säße immer noch in dem nach Papier riechenden Gebäude. </em></p>
<p><em>Mit der Kritik, dass ist so eine Sache. Es gibt konstruktive und destruktive Kritik. Gegen konstruktive Kritik habe ich nichts. Ich bin dafür sogar dankbar. Das war auch mit der Grund für die Überarbeitung, denn es hat sich in den Jahren, in denen ich aus der Schule heraus bin, und das ist schon ziemlich lange her, ich glaube das war irgendwann in der Steinzeit <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , sehr  viel verändert. Vor allem in  der Zeichensetzung, bei wörtlicher Rede. </em></p>
<p><em>Mein Fazit: Ich kann es nicht jedem Recht machen, ich kann nur mein bestes geben und hoffen, dass dem Leser meine Geschichten gefallen. Aber ich werde jetzt sicherlich nicht jedes mal mein Buch umschreiben, nur weil wieder jemand etwas daran auszusetzen hat. Es gibt überall Leseproben, nicht nur von meinem Buch, sondern auch von anderen eBooks aber auch Büchern. Und wenn man diese liest, kann man schon herausfinden, ob das Buch gefällt oder nicht. Es kommt auch immer darauf an, welches Genre man mag. </em></p>
<p><em>Und nun zum Schluss eine kleine Anmerkung zu meinem eBook &#8220;Das verschollene Tor&#8221; Es wird noch zwei weitere Teile geben. Teil 1 der  schon erhältlich ist, trägt den Titel &#8220;Gemeinsame Wege&#8221; und Teil 2, der zur Zeit in Arbeit ist, wird den Titel: &#8220;Die Bedrohung&#8221; erhalten. Teil 3 ist in Planung, und hat somit noch keinen Zusatztitel.</em></p>
<p><em>Und noch eine Frage an die Skeptiker, was spricht eigentlich dagegen, wenn Fantasy Wesen unsere Welt besuchen?  Muss es immer umgekehrt sein? Muss immer eine phantastische Welt erschaffen werden? Komisch, dass gerade das Genre Fantasy einem so viele Zwänge auferlegen will. </em></p>
<p><em>In diesem Sinne, wünsche ich allen die schreiben, viel Erfolg! Und allen die ständig anecken, dass sie weiter an dem festhalten, woran ihr Herz hängt. </em></p>
<p>Denn: <em>Mit dem Strom schwimmen ist langweilig! </em></p>
<p>Wer sich für das interessiert, was ich schreibe, dem sei meine private Homepage : www.astrid-hartley.de oder meine Autoren Homepage: www.astrids-schreibwelt.de.tl ans Herz gelegt. Dort gibt es viele Leseproben, die ich aber noch ergänzen werde, und noch eine Vorschau auf Teil 2.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/astridhartley.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/astridhartley.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/astridhartley.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/astridhartley.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/astridhartley.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/astridhartley.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/astridhartley.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/astridhartley.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/astridhartley.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/astridhartley.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/astridhartley.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/astridhartley.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/astridhartley.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/astridhartley.wordpress.com/125/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=125&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Schubladendenken</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 20:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Schubladen-Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft treffe ich Menschen, die sagen, du bist so, und mir gefällt dies und das und jenes überhaupt nicht an dir! Aber einmal traf ich einen, wobei es sicherlich viele davon gibt, der mich von oben bis unten betrachtete. Er kratzte sich am Kinn, und schaute mich noch einmal von oben bis unten an. Dann [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=122&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft treffe ich Menschen, die sagen, du bist so, und mir gefällt dies und das und jenes überhaupt nicht an dir! Aber einmal traf ich einen, wobei es sicherlich viele davon gibt, der mich von oben bis unten betrachtete. Er kratzte sich am Kinn, und schaute mich noch einmal von oben bis unten an. Dann lud er mich in sein Zimmer ein.</p>
<p>Dort war es nicht etwa gemütlich, es gab dort weder Stuhl noch Tisch. Und die Wände waren schmucklos und grau. An einer der kahlen Wände stand ein riesiger Schrank, er bestand ausschließlich aus vielen Schubladen, die alle auf eine andere Art beschriftet waren. Er winkte mich zu diesem Schrank heran, und lud mich ein,  in einer der vielen  Schubfächer  Platz zu nehmen. Er jedenfalls war der Meinung, dass jeder Mensch, den er traf in eine seiner Kästen passen müsste</p>
<p>So trat ich näher an den Schrank heran und las die Aufschriften. Auf einer der Schubladen las ich, <em>unmenschlich</em> während auf der nächsten das Wort <em>warmherzig </em>stand. Als ich die Reihen entlang schaute begegneten mir Worte wie <em>faul, arrogant, freundlich, idealistisch, lächerlich, erfolgreich, schön, schüchtern , faul, fleißig </em>und noch vieles mehr. Ich stutzte weil ich nicht wusste wo ich nun Platz nehmen sollte. Mir fiel schwer zu glauben, dass ich überhaupt in eine dieser zahlreichen und mit viel Mühe beschrifteten Schubfächer  hinein gelangen konnte, selbst wenn die Beschreibung auf dem Zettel zu mir passen würde. So schaute ich mein Gegenüber fragend an. &#8220;Was glaubst du, was ich bin?&#8221; fragte ich mein Gegenüber schließlich.</p>
<p>Er blieb lange still, dann zeigte er auf eine Schublade mit der Aufschrift <em>unentschlossen</em>. Ich musste schon ein wenig lachen, denn was war mit all den anderen Eigenschaften, die ich auch hatte? Zählten sie gar nicht? Das sagte ich ihm natürlich sogleich, und plötzlich zeigte er auf einen Zettel mit der Aufschrift <em>aufmüpfig</em>. Nun wurde es mir langsam zu bunt, ich startete einen letzen Versuch, um dem Herrn klar zu machen, dass ich nicht nur aus einer Eigenschaft bestand, sondern ein ganzer Mensch sei. Wieder zeigte mein Gegenüber auf  eine neue Aufschrift. Diesmal trug sie den Titel <em>unfreundlich</em>.</p>
<p>Ja das war ich auch, am liebsten hätte ich in all seinen Schubladen Platz genommen denn ich war noch viel mehr, ich wurde plötzlich unverschämt, laut, aggressiv und,  hätte ich mich nicht unter Kontrolle gehabt, wäre ich sicherlich noch <em>handgreiflich</em> geworden. Aber ich wurde plötzlich ganz ruhig und schaute den Herrn lange an. Dann ging ich zu einem der Kästen, er trug die Aufschrift <em>unvernünftig</em> und zog diese auf. &#8220;Nanu, sie ist ja leer!&#8221; Und als ich viele der anderen Schubfächer  aufzog, war auch hier niemand zu finden. &#8220;Soso, das dachte ich mir. Es passt niemand nur in eine Schublade, es ist niemand nur <em>böse </em>oder nur <em>gut</em>, ein Mensch hat viele Eigenschaften. Er passt nicht in ein Schema,  so sehr du dir das auch wünscht, weil es vielleicht einfacher ist.&#8221;</p>
<p>Mit eiserner Miene stand der Mann mitten im Raum. Er tat so, als hätte er meine Worte nicht gehört. Und ich hatte plötzlich eine neue Erkenntnis gewonnen. Ich verstand plötzlich, warum so viele Menschen alleine sind, warum sie nicht in der Lage sind miteinander zu sprechen.</p>
<p>Viele versuchen Menschen in Schubladen zu stecken, und bei ihrem Versuch sie irgendwo unterzubringen bleiben sie allein zurück. Denn, wer will sich schon gerne in eine Form  pressen lassen.</p>
<p>Ich kehrte dem Mann den Rücken. Und obwohl ich Gewissensbisse hatte, weil ich ihn alleine ließ, war ich doch erleichtert, als ich nach Hause kam, und dort eine schön möblierte Wohnung vorfand. Was mich aber am aller glücklichsten machte war die Tatsache, dass ich dort den Menschen begegnete, die nicht von mir verlangen würden, in einen engen Kasten  zu krabbeln, sondern, die mich so nahmen, wie ich bin. Mit allen Fehlern guten und auch schlechten Seiten. Und die Vorstellung, dass viele Zettel an mir kleben müssten, weil ich in keine Schublade passe, ließ mich schmunzeln.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/astridhartley.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/astridhartley.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/astridhartley.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/astridhartley.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/astridhartley.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/astridhartley.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/astridhartley.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/astridhartley.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/astridhartley.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/astridhartley.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/astridhartley.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/astridhartley.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/astridhartley.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/astridhartley.wordpress.com/122/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=122&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt gehts zum Endspurt!</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:34:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was hat dieses Bild mit meinem neuen Buch zu tun?                      Sehr viel, und was genau, wird noch nicht verraten. Nur so viel, dass es in meinem Kurzgeschichten Buch (ebook) um das Thema Buch geht. Langweilig? Ich hoffe nicht, denn über Bücher kann man eine Menge  schreiben. Es werden auch wieder acht  Geschichten sein, wie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=116&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat dieses Bild mit meinem neuen Buch zu tun?</p>
<p><a href="http://astridhartley.files.wordpress.com/2012/01/rankeblau1.gif">                     <img class="alignnone size-medium wp-image-117" title="rankeblau1" src="http://astridhartley.files.wordpress.com/2012/01/rankeblau1.gif?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Sehr viel, und was genau, wird noch nicht verraten. Nur so viel, dass es in meinem Kurzgeschichten Buch (ebook) um das Thema Buch geht. Langweilig? Ich hoffe nicht, denn über Bücher kann man eine Menge  schreiben. Es werden auch wieder acht  Geschichten sein, wie bei der Weihnachts-Wunschfee.  Sie werden wie damals, teilweise aus dem Leben gegriffen sein, aber auch aus meiner Fantasie entstehen. Es werden nachdenkliche, traurige und fantastische Geschichten sein. Es fehlen mir jetzt noch 2 Geschichten und dann geht es an meine &#8220;Lieblingsbeschäftigung&#8221;, ans Korrektur lesen. Aber es muss sein, denn der Fehlerteufel ist beim schreiben immer mit dabei.</p>
<p>Also dann zum Endspurt! Ich hoffe es wird euch gefallen!</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum dauert schreiben immer so lange?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 09:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ungeduldig, am liebsten würde ich jeden Tag eine bestimmte Anzahl an Seiten schreiben. Aber es scheitert manchmal daran, dass man neben seinem Hobby, was im Moment einfach noch ein Hobby ist, auch noch sein Leben hat und da gilt es mit dem Hund raus zu gehen, und Alltagsdinge zu erledigen. Manchmal bin ich leicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=111&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://astridhartley.files.wordpress.com/2012/01/we.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-113" title="WE" src="http://astridhartley.files.wordpress.com/2012/01/we.gif?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ich bin ungeduldig, am liebsten würde ich jeden Tag eine bestimmte Anzahl an Seiten schreiben. Aber es scheitert manchmal daran, dass man neben seinem Hobby, was im Moment einfach noch ein Hobby ist, auch noch sein Leben hat und da gilt es mit dem Hund raus zu gehen, und Alltagsdinge zu erledigen. Manchmal bin ich leicht neidisch auf die Menschen, die sich einfach so an ihren Schreibtisch oder PC setzen können, und nur loslegen müssen. Dann aber stutze ich, denke nach und sage mir: <em>Niemals möchte ich mit diesen Menschen tauschen!</em>, denn ich liebe mein Leben so, wie es ist, liebe die Menschen, die um mich herum sind, und will es gar nicht anders haben.</p>
<p>Es ist gut, so wie es ist, denn, wenn ich nur schreiben würde, klar, dann wäre ich schneller fertig, und könnte alles umsetzen, was ich mir so vorgenommen habe. Ich weiß aber nicht, ob mich das so glücklich machen würde. Vielleicht wäre ich dann fanatischer, und ich würde ein Mensch sein, der nicht mehr nach links und rechts schaut. Außerdem, das habe ich festgestellt, man braucht auch einmal Pause, weil sonst der Kopf leer ist, und man einfach nicht mehr weiterkommt.</p>
<p>Oft sind es aber auch Orte, die einem neben den Pausen wieder weiterbringen, einen inspirieren. Wie unser kleiner unscheinbarer Park  aus dem das Bild oben stammt.</p>
<p>Mein Tipp, für alle die sich mal in ihre Zeilen verbissen haben, einfach mal die Seele baumeln lassen, in sich hinein horchen, ganz andere Dinge tun, dann kommt der Rest schon von ganz alleine.</p>
<p>Ich wünsche allen ein schönes, kreatives und vor allem stressfreies Wochenende.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/astridhartley.wordpress.com/111/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/astridhartley.wordpress.com/111/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/astridhartley.wordpress.com/111/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/astridhartley.wordpress.com/111/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/astridhartley.wordpress.com/111/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/astridhartley.wordpress.com/111/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/astridhartley.wordpress.com/111/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/astridhartley.wordpress.com/111/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/astridhartley.wordpress.com/111/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/astridhartley.wordpress.com/111/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/astridhartley.wordpress.com/111/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/astridhartley.wordpress.com/111/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/astridhartley.wordpress.com/111/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/astridhartley.wordpress.com/111/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=111&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gesunde Distanz ist gut, weil sie gesund hält</title>
		<link>http://astridhartley.wordpress.com/2012/01/26/gesunde-distanz-ist-gut-weil-sie-gesund-halt/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze oft hier, und staune über die Dinge, die um mich  herum geschehen. Manches gefällt mir, und manchem stehe ich kritisch gegenüber. Aber ehrlich gesagt, auch, wenn ich mich manchmal vielleicht ausgebootet fühle, so tut es wirklich gut. Wie sagte gestern eine sehr gute Bekannte, eine, die ich wirklich sehr schätze, für ihre Ehrlichkeit, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=109&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze oft hier, und staune über die Dinge, die um mich  herum geschehen. Manches gefällt mir, und manchem stehe ich kritisch gegenüber. Aber ehrlich gesagt, auch, wenn ich mich manchmal vielleicht ausgebootet fühle, so tut es wirklich gut.</p>
<p>Wie sagte gestern eine sehr gute Bekannte, eine, die ich wirklich sehr schätze, für ihre Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und ihre Offenheit. <em>Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom </em>und eins möchte ich von mir später nicht sagen müssen, nämlich, dass ich unkritisch war, dass ich alles mit mir machen lassen habe, dass ich nur von der Erfahrung anderer Menschen gelebt habe, und mein Leben darauf aufgebaut ist, zu anderen unentwegt hoch zu schauen.</p>
<p>Ich habe mich entschieden, eine gesunde Distanz zu wahren. Nicht immer nur<em> Oh</em>! und <em>Ah</em>! und <em>ach wie toll! </em>zu sagen. Sondern mir selbst Gedanken zu machen, selbst Dinge auszuprobieren und auch selbst zu entscheiden was gut ist und was vielleicht besser sein könnte.</p>
<p>Warum schreibe ich das alles? In letzter Zeit begegnen mir immer wieder vermehrt solche Gruppen und solche Menschen, die es offensichtlich genießen, dass man zu ihnen aufschaut, dass sie die Wortführer sind. Und dann gibt es die <em>Bewunderer</em>, die ewig Ahnungslosen. Ich finde diese Entwicklung langsam wirklich erschreckend. Damit wird den Menschen das Denken abgenommen, so empfinde ich es jedenfalls. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere sicherlich wohl damit, aber ich sehe die Gefahr, dass Menschen damit groß werden, die man weder kennt, oder die noch nie etwas Gutes für einen selbst getan haben. Warum also sollte ich zu diesen Menschen aufschauen?</p>
<p>Was hat das ganze jetzt mit mir zu tun, oder mit Büchern oder mit dem was ich so anstelle? Sehr viel, denn gerade im Bereich der Selbstpublizierenden Autoren ist diese Entwicklung ganz deutlich. Da gibt es die Macher, die, die angeblich alles können, und solche, die immer klein gehalten werden. Gerade jetzt schießen Ratgeber, wie man schnell reich, schnell berühmt und schnell erfolgreich wird, wie Pilze aus dem Boden, und eine Schar von Gläubigen rennt diesen Menschen hinterher. Ehrlich es mutet wirklich so an. Stimmt nicht? Doch! Es stimmt, denn wenn mich schon die Menschen aus meiner Umgebung darauf aufmerksam machen, Menschen die nicht in der Materie drin sind, dann stimmt das! Und es warnt mich auch, zeigt mir, dass es sehr wichtig ist, eine gesunde Distanz zu wahren zu diesen Dingen. So schaue ich mir alles nur an, ziehe meine Schlüsse daraus, und gehe meinen Weg weiter. Es ist ein Weg, der bestimmt ist, von meinen eigenen Erfahrungen, von meinen eigenen Entscheidungen, und was ganz wichtig ist, und was leider viele Menschen unterschätzen, von dem was ich aus Gesprächen mit anderen für mich nutzen kann. Das was ich im Moment an Fanatismus erlebe werde ich getrost an mir vorbeiziehen lassen, ich habe keine Lust mehr mitzuspielen, das habe ich übrigens noch nie getan und warum sollte ich es jetzt ändern.</p>
<p>Ich finde die Möglichkeiten, die das Internet bietet phantastisch, aber man muss sich immer der anderen Seite bewusst sein. Das Internet kann die Menschen einsam machen, es sei denn man steuert dagegen und gibt den Menschen, die hinter den PCs sitzen ein Gesicht, und lässt etwas mehr Nähe zu. Das setzt aber Gesprächsbereitschaft und nicht Anhängerschaft für eine bestimmte Sache voraus.</p>
<p>Mir geht es jetzt wieder richtig gut, nachdem ich diese Distanz geschaffen habe, nicht mehr alles glaube was ich an Zahlen oder Ereignissen lese. Für mich sind ganz andere Dinge wichtig geworden, die den angeblich großen im Netz immer verborgen bleiben werden. Diese Dinge heißen, Menschlichkeit, Gesprächsbereitschaft, Spaß an der Sache und nicht zuletzt Humor. Diese Dinge braucht man, da man sonst verbissen wird. Und das kann ich in meinem Leben nicht gebrauchen. Es ist wichtig das man offen für anderes bleibt, Dinge lernt, und auch besser wird, aber man sollte sich niemals über andere erheben, denn jeder hat seine Fähigkeiten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/astridhartley.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/astridhartley.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/astridhartley.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/astridhartley.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/astridhartley.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/astridhartley.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/astridhartley.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/astridhartley.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/astridhartley.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/astridhartley.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/astridhartley.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/astridhartley.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/astridhartley.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/astridhartley.wordpress.com/109/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=109&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nebeneinander anstatt gegeneinander</title>
		<link>http://astridhartley.wordpress.com/2012/01/15/nebeneinander-anstatt-gegeneinander/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 09:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[ebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[ebook-Reader]]></category>
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		<category><![CDATA[Leser]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer dunklen Nacht, es ist still geworden in der Buchhandlung, erwachten plötzlich alle Bücher zum Leben. Sie schnatterten durcheinander, jedes wollte  von seinem Inhalt erzählen. Ein Raunen und Rascheln war von überall zu hören. Aber plötzlich wurde es ganz still in dem riesigen Verkaufsraum. Alle Bücher schauten gebannt zu einer Nische, auf der kleine, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=104&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In einer dunklen Nacht, es ist still geworden in der Buchhandlung, erwachten plötzlich alle Bücher zum Leben. Sie schnatterten durcheinander, jedes wollte  von seinem Inhalt erzählen. Ein Raunen und Rascheln war von überall zu hören. Aber plötzlich wurde es ganz still in dem riesigen Verkaufsraum. Alle Bücher schauten gebannt zu einer Nische, auf der kleine, schmale Geräte standen. Sie waren hässlich und unschön, so fanden es jedenfalls die Bücher, die mit ihren hübschen Einbänden protzen und prahlten. Und so manch eines von ihnen zierte bereits das Regal seines stolzen Besitzers. Wurde verliehen, manchmal auch bekleckert, und mit den Jahren bekam es Eselsohren vom vielen umblättern. Dies alles konnten diese schmucklosen Geräte nicht, sie standen dort mit ihren leeren Bildschirmen. &#8220;Was seid ihr?&#8221; Fragten plötzlich die Bücher. Die schmucklosen Geräte stellten ebenfalls diese Frage. &#8220;Ich bin ein Buch!&#8221; Antwortete ein besonders vorwitziges Exemplar. &#8220;Und ich bin viele Bücher!&#8221; entgegnete ein besonders hübsches und stolzes Lesegerät. &#8220;Wir werden ebook Reader genannt, und im Moment sorgen wir gerade hier in diesem Land für Unmut, Ärger, Auseinandersetzungen aber auch Begeisterung und wir erfreuen uns immer größerer Beliebtheit!&#8221; Die Bücher klapperten mit ihren Buchdeckeln. &#8220;Soso, das meint ihr aber auch nur! Wir sind viel schöner anzuschauen, uns lieben die Menschen wegen des Geruchs, und unserer schönen Einbände und sie freuen sich die Geschichten noch auf echtem Papier zu lesen.&#8221; Die ebook Reader tuschelten miteinander. &#8220;Und wenn man uns einschaltet, breitet sich eine ganze Bücherwelt vor einem aus, man kann aussuchen, welches Buch man gerade lesen will, und wenn die Menschen verreisen, müssen sie keine extra Tasche für die Bücher mitnehmen. Wir sind klein und leicht, und passen in jede Handtasche.&#8221; So ging es eine Weile hin und her, jeder ging ganz darin auf, seine Vorzüge und Nachteile aufzuzählen. Plötzlich meldete sich eine piepsige Stimme zu Wort. Und als niemand sie beachten wollte, versuchte sie ein wenig lauter zu sprechen. &#8220;Meint ihr nicht, das es jeder für sich ausprobieren sollte, was er kauft, ob ein Buch aus Papier oder einen ebook Reader, mit dem er viele Bücher lesen kann?  Beides hat doch seine Vor und Nachteile, findet ihr nicht?&#8221; Die Stimme gehörte zu einer Zeitschrift, in der es gerade darum ging, was denn nun besser sei. Und da die Zeitung von grüblerischer Art war, wägte sie alle Worte ab, die sie in ihrem Herzen trug, und kam zu eben diesem Schluss. Jedem das seine, und warum nicht nebeneinander anstatt gegeneinander! Die Bücher und die ebook Reader schwiegen plötzlich, und für den Rest der Nacht kehrte Ruhe im Buchladen ein. </em></p>
<p>© Astrid Hartley</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So, oder so ähnlich könnte es doch gewesen sein oder? Ich für meinen Teil finde die Entwicklung sehr gut, und ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung hier in Deutschland nicht. Warum will man etwas das noch neu ist, im Keim ersticken. Damit macht man den Leser zu einem unmündigen Bürger. Und ich glaube schon, dass der Leser/Käufer sehr gut entscheiden kann, was er möchte.  Ich für meinen Teil habe mich entschieden. Ich sammle gerne Bücher und lese sie auch. Aber ich bin den Entwicklungen im Bereich ebook sehr positiv aufgeschlossen. Beides hat etwas gutes. Ein Buch kann man verschenken, man hat etwas bleibendes in den Händen und man kann sich an seinem Anblick erfreuen, auch wenn man schon lange seinen Inhalt kennt. Ein ebook ist zwar &#8220;nur&#8221; eine Datei, aber ich kann auf dem Reader viele Bücher haben, kann sie dort mühelos lesen, und, wenn die Augen müde sind, sogar die Schriftgröße verändern. Außerdem gibt es keine Kaffeeflecken und Eselsohren <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nein, aber Spaß beiseite. Es ist gut, so wie es jetzt ist, aber, es kann noch besser werden, indem beide Märkte nebeneinander existieren, was sie zwar jetzt schon tun, und dennoch wird alles was neu und ungewohnt ist, erst einmal angefeindet. Man erinnere an die Musik Industrie, wo mittlerweile auch beides nebeneinander existiert. Ich sage mir immer, wer etwas anfeindet, hat auch ein wenig Respekt und Angst davor. Aber wie sich letztendlich alles weiter entwickelt, wird die Zeit zeigen und hängt ganz vom Kaufverhalten des Lesers ab.</p>
<p>Warten wir es also ab, es wird sicherlich spannend!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/astridhartley.wordpress.com/104/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/astridhartley.wordpress.com/104/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/astridhartley.wordpress.com/104/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/astridhartley.wordpress.com/104/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/astridhartley.wordpress.com/104/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/astridhartley.wordpress.com/104/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/astridhartley.wordpress.com/104/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/astridhartley.wordpress.com/104/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/astridhartley.wordpress.com/104/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/astridhartley.wordpress.com/104/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/astridhartley.wordpress.com/104/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/astridhartley.wordpress.com/104/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/astridhartley.wordpress.com/104/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/astridhartley.wordpress.com/104/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=104&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gedankensplitter &#8211; Gerade weil es nervt ist es sooo &#8220;schön&#8221;&#8230;</title>
		<link>http://astridhartley.wordpress.com/2012/01/09/gedankensplitter-gerade-weil-es-nervt-ist-es-sooo-schon/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 20:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder und wieder, schon zu Brei zerkaut, in allen Foren, Gruppen sowie in Gesprächen springt es einem entgegen, springt es einem ins Auge und dennoch ist es so unnütz wie ein Sonnenschirm im tiefsten Winter! Und es hängt mir wirklich zum Halse raus! Ein Buch eine Geschichte sollte lektoriert sein, man sollte zu einem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=97&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder und wieder, schon zu Brei zerkaut, in allen Foren, Gruppen sowie in Gesprächen springt es einem entgegen, springt es einem ins Auge und dennoch ist es so unnütz wie ein Sonnenschirm im tiefsten Winter! Und es hängt mir wirklich zum Halse raus!<br />
Ein Buch eine Geschichte sollte lektoriert sein, man sollte zu einem Verlag gehen, man sollte ein Buch aus Papier herstellen, weil es sonst kein Buch ist.<br />
Wie wärs mal damit, die Leute leben zu lassen! Glaubt ihr nicht das sie selbst wissen, was gut für sie ist?  Was sie wirklich wollen?  Glaubt ihr, sie haben nur darauf gewartet einen Rat zu bekommen? Ich glaube nicht, denn es werden ja ungefragt diese Äußerungen getätigt. Es ist doch kein Wunder, dass so Gespräche im Keim erstickt  werden, weil man sowieso die Antwort, den Gesprächsverlauf schon kennt. Also lässt man es lieber, und schafft sich eine Elefantenhaut an. </p>
<p>Mensch Leute! Schaut mal über euren Tellerrand und gebt eure Steinzeitgedanken auf. Schaut erstmal bei euch, bevor ihr andere maßregelt.<br />
Ist das ein typisch deutsches Phänomen? Oder ein Phänomen unserer Gesellschaft?<br />
Mir ist es jedenfalls wirklich egal, in welcher Weise ein Autor sein Buch herausbringt, mich interessieren oft noch nicht einmal die Rezis, viel wichtiger ist, dass die Geschichte gut ist, dass sie mich mitreißt, dass sie mich weinen lässt, wenn die Charaktere traurig sind, dass sie  mich lachen lässt, wenn es etwas zu lachen gibt, und ganz wichtig, dass sie mich mitreißt bis zum Schluss, auch wenn sie zwischendurch ruhigere Passagen hat.<br />
Ein wenig Akzeptanz und Toleranz auch in diesem Bereich wäre wünschenswert! </p>
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		<title>Fantastische Vorsätze für dieses Jahr &#8211; ich bleibe wie ich bin ;)</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[ebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist es da, das neue Jahr, und mit ihm nagen in mir die Gedanken an neue und gute Vorsätze für das selbige. Schon die Zahl 2012 geht runter wie Öl, ob es das Jahr auch so gut mit uns meint, wie seine Jahreszahl? Welche Dinge vor einem liegen hängt nicht nur von einem selbst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=99&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es da, das neue Jahr, und mit ihm nagen in mir die Gedanken an neue und gute Vorsätze für das selbige.</p>
<p>Schon die Zahl 2012 geht runter wie Öl, ob es das Jahr auch so gut mit uns meint, wie seine Jahreszahl? Welche Dinge vor einem liegen hängt nicht nur von einem selbst ab, sondern von den Menschen, denen man begegnet, ob gewollt oder ungewollt. Ein Stück weit kann man es aber mittragen und mit gestalten.</p>
<p>Was sind meine Vorsätze für dieses Jahr?</p>
<p>Was das schreiben und den Umgang mit geschriebenen Dingen betrifft habe ich mir viel vorgenommen.</p>
<p>Ich werde mir ein unheimlich dickes Fell anschaffen, damit vieles an mir abprallt was mir nicht weiterhilft und nur verletzt, und nur das zu mir durchdringen lassen, was wirklich konstruktiv ist, und mich und auch andere weiterbringt. Menschen, die mir nicht gut tun, werde ich mitten auf meinem Weg stehen lassen, sollen andere damit glücklich werden, ich belaste mich damit nicht mehr. Vielmehr interessieren mich die Menschen, die mich so nehmen wie ich bin mit allen meinen Ecken und Kanten, und ich werde mich denen zuwenden, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich an sie denke.</p>
<p>Ich werde auch nicht mehr alles glauben, was ach so tolle Leute so von sich geben, wenn sie sich rühmen und preisen, denn das ist nicht konstruktiv. Klar jeder macht Werbung auf seine Weise,  aber in Zukunft werde ich die meiden, für die ich nur eine Werbefläche zu sein scheine, die ihrerseits aber keinen Finger für mich rühren würden. Das bedeutet nicht nach dem Prinzip wie du mir so ich dir, aber es bedeutet schon, dass ich alles was nur einseitig läuft an mir vorbeiziehen lassen werde.</p>
<p>In diesem Jahr habe ich die Hoffnung, dass sich Autoren, die selbst verlegen wirklich mal zusammentun, und nicht nur in ihren Gruppen untereinander kommunizieren. Es sollte doch allen bewusst sein, das wir im selben Boot sitzen. Dabei ist keiner schlechter und keiner besser. Es ist wirklich schade, das die Kontakte die man hat niemals über die Gruppen hinausgehen. Dabei könnte man außerhalb von Netzwerken noch viel mehr erreichen und sich auch mal auf privater Ebene kennenlernen. Das passiert leider viel zu selten.</p>
<p>Aus Foren werde ich mich komplett zurückziehen, da dort immer nur ausgewählte Leute das Sagen haben, und darüber entscheiden was gut und was schlecht ist. Die anderen werden mehr oder weniger geduldet, und erdreistet sich dann doch einmal jemand etwas zu sagen, dann kommen gleich wieder kritische Stimmen und höhnische Anmerkungen. Ich glaube die Zeit ist vorbei, in denen Foren noch etwas gebracht haben. Werbung in Foren ist für mich ebenfalls tabu, weil man sowieso nur durch den Kakao gezogen wird. So etwas muß ich mir nicht mehr geben.</p>
<p>Für mich bedeutet dieses neue Jahr, das ich den Nachfolger von &#8220;Das verschollene Tor&#8221; zu Ende schreiben werde. Es ist einerseits die Fortsetzung meines Erstlingsromans aber er steht trotzdem als eigenständige Geschichte da, ich habe an anderer Stelle schon darüber berichtet. Und weiter unten gibt&#8217; s bereits einige Leseproben. Ich habe beschlossen, dass ich &#8220;Das verschollene Tor&#8221; in seiner Ursprungsfassung lassen will, und nicht an der Geschichte herum schreiben bzw. herum verbessern möchte. Denn es ist mein erstes Buch, und viele, denen es  gefallen hat, haben mir davon abgeraten. Die Illusion, dass man ein Buch schreiben kann das allen gefällt, habe ich sowieso längst aufgegeben.</p>
<p>Die neue Geschichte wird dieses Mal nicht nur in unserer Zeit spielen, sondern auch in anderen Welten. Es gehört etwas Mut dazu, sich etwas neues auszudenken, diesen Mut habe ich jetzt erst gefunden. Und manchmal bin ich erstaunt, wo der Weg mich beim schreiben hinführt. Dieser Roman wird ein Gemisch, aus Fantasy und Mystery. Ob man das darf, weiß ich nicht, aber beim verschollenen Tor habe ich auch nicht darauf geachtet ob man das so machen darf, und dafür aber auf der einen Seite Skepsis und Unverständnis geerntet, auf der anderen Seite aber auch Begeisterung mitbekommen. Vielleicht ergeht es diesem Buch ähnlich. So etwas finde ich immer spannend. Über den Titel bin ich mir leider immer noch nicht ganz im Klaren, der wird auch erst vor Erscheinen mitgeteilt.;-)</p>
<p>Mein zweites Buch wird ein Psychothriller, dort stehe ich aber noch ziemlich am Anfang, aber es ist meine zweite Herausforderung in diesem Jahr.</p>
<p>So, genug geredet! Jetzt wünsche ich allen, die mit ihrem Herzen und ihrem Verstand und ganz viel Freude schreiben, alles Gute für 2012, viele Ideen und ganz,  ganz viel Erfolg!</p>
<p>&nbsp;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Es geht doch tatsächlich weiter &#8211; weil mich diese Geschichte nicht losläßt!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 21:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrid1966</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[neue Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich Das verschollene Tor schrieb, war es der Spaß an der Geschichte überhaupt, und die Neugier, die mich dazu trieb einfach drauflos zu schreiben. Und wie es mit allen ersten Büchern so ist, es war nicht einfach der Geschichte zu folgen, neue Ideen zu bekommen. So tat ich das, was ich bei Geschichten immer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=astridhartley.wordpress.com&amp;blog=27626106&amp;post=94&amp;subd=astridhartley&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich <em>Das verschollene Tor </em>schrieb, war es der Spaß an der Geschichte überhaupt, und die Neugier, die mich dazu trieb einfach drauflos zu schreiben. Und wie es mit allen ersten Büchern so ist, es war nicht einfach der Geschichte zu folgen, neue Ideen zu bekommen. So tat ich das, was ich bei Geschichten immer tue, ich folgte einfach meinen Charakteren. Und so wie es bei ersten Büchern ist, wo noch nicht klar ist, ob sie mal einen Nachfolger bekommen werden, der die ganzen Fragen klärt die einem beim Lesen vielleicht oder sogar ganz sicher kommen, so erging es mir auch mit diesem Buch. Heute ärgere ich mich darüber, dass ich es nicht als Reihe oder Chronik oder wie auch immer herausgebracht habe. So könnte ich jetzt das Buch &#8220;Das verschollene Tor Teil 2&#8243; nennen. Aber dem ist nicht so, und ich habe nicht damit gerechnet, dass Isa und Alex noch einmal bei mir anklopfen würden. Aber eines Tages standen sie vor der Tür. Und da hatte ich den Salat mit dem Folgeband. Nun ist mir der Titel der neuen Geschichte noch nicht so ganz klar. Wobei ich ihn im tiefsten Inneren meines Herzens schon lange kenne. Aber noch nicht verrate.Hingegen verrate ich euch ein wenig von dem, was ich  bereits auf meinem PC gespeichert habe. Allerdings sind es erst Rohlinge, die ich noch bearbeiten will. Aber als kleiner Vorgucker sind sie sicherlich schon tauglich. Als viel Spaß beim <em>Vorgucken</em>!</p>
<p><em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
</em></p>
<p><em>Es war ein wunderschöner Morgen, die Sonne kritzelte Lillis Nasenspitze. Sie reckte sich, und warf gleichzeitig ihre Bettdecke beiseite. Denn sie hasste es im Bett zu bleiben, während es draußen im Sonnenschein doch so viel zu entdecken gab. Sie warf sich ein blaues T-Shirt über und schlüpfte in ihre Lieblings- Hose. Ein kurzer Blick in den Spiegel, aus der Lilly ein schmales Gesicht endgegen blickte. Die grünen zuweilen angriffslustigen Augen schauten ebenfalls daraus hervor. Lilly kämmte ihre widerspenstigen roten Haare, die immer ungekämmt aussahen. Sie trug es mit Fassung. „Das wäre geschafft! Jetzt aber raus hier, es ist einfach viel zu langweilig hier drinnen.“</em></p>
<p><em>Lilly stolperte die lange schmale Treppe hinunter, und sprang die letzten Stufen herunter. Das tat sie immer, sehr zum Leidwesen ihrer Mutter. „Du weckst mal wieder das ganze Haus, schimpfte diese, und rieb sich die Augen. Lilly lief  kichernd in die Küche. Die grünen Augen ihrer Mutter schauten ihr teils böse, teils belustigt hinterher. „Ja so war ich auch mal.“  Seufzte sie und ging wieder zurück in ihr Schlafzimmer, um sich anzuziehen. Als sie wieder herauskam hörte sie schon ein Rumoren in der Küche, und der Duft von frischem Rührei stieg ihr in die Nase. Kopfschüttelnd betrat sie die Küche. Sie fand ihre Tochter vor dem Herd vor, wo sie gewissenhaft in einer gusseisernen Pfanne rührte. Schmunzelnd machte sich Isa am Kühlschrank zu schaffen, und deckte den Tisch. Das hatte Lilly wohl in ihrer Eile vergessen. Sie nahm es hin, denn sie wusste wie viele Gedanken ihrer Tochter täglich im Kopf herumschwirrten.</em></p>
<p><em>Lilly war eine Träumerin, genau wie sie damals. Deshalb verstand Isa ihre Tochter ja so gut. Sie war nicht viel anders gewesen, und sie war um eine Erfahrung reicher als ihre Tochter. Sie wusste, dass es durchaus Dinge gab, die man nicht glauben konnte, weil es sie einfach nicht geben durfte. Oft dachte sie wehmütig an die Zeit zurück, als Alex, der nun ihr Mann war den fremden Mann im Garten gefunden hatte. „Elben eben, typisch für sie,  und nun ist wieder alles normal.“ Seufzte Isa. „Was?“ Fragte Lilly über die Schulter hinweg.  Isa zuckte erschrocken zusammen. Sie wusste wie fasziniert ihre Tochter von fremden Welten und Wesen war, die es nicht gab. Da war sie nicht viel anders als sie selbst. „Das glaube ich nicht Mama, du sagst nicht einfach so was daher. Nein, nein! So bist du nicht.“ Isa lächelte ihre Tochter warmherzig an. Zwinkerte ihr zu und wandte sich dann wieder dem Frühstückstisch zu. Im ersten Stock rührte sich etwas. Es polterte etwas hart auf den Boden. Isa und Lilly schauten beide erschrocken nach oben. Lilly war mit ein paar Sätzen oben an der Treppe. Vergessen war das Rührei in der Pfanne, sie war viel zu neugierig und wollte wissen was dort oben geschehen war. Isa nahm geistesgegenwärtig die Pfanne vom Herd, und stellte das Rührei warm. Bezweifelte aber, dass es hinterher noch schmecken würde. Dann folgte sie ihrer Tochter in den ersten Stock. Im ersten Moment konnte sie nichts ungewöhnliches entdecken. Es war alles wie immer. Sie steuerte auf Laurins Zimmer zu. Aber dort war ihr fünfjähriger Sohn nicht. Sie stutzte und dann hörte sie auch schon ihre Tochter Lilly über ihr rufen. „Mama, hier oben, Laurin ist hier oben gewesen, und hat ein Regal umgestürzt!“ „Um Gottes Willen. Kann dieser Junge nicht einfach mal normal wie andere Kinder spielen? Muss er immer überall herumturnen?“ Ärgerlich stieg Isa die schmale Treppe zum Dachboden hoch. Dort sah sie ihren Sohn auf dem Boden hocken. Er hielt sich das Knie und weinte. Isa schüttelte den Kopf, und wandte sich aber dennoch liebevoll ihrem Sohn zu. „Alles in Ordnung?“ erkundigte sie sich mit sorgenvollem Blick. Laurin nickte nur stumm, während ihm kleine runde Tränen die Wange herunter liefen. „Was machst du hier eigentlich, zu dieser frühen Zeit?“ Fragte sie streng, konnte sich aber ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. „Ich hab was geträumt, und ich wollte nach dem suchen was ich im Traum gesehen hab. Aber ich hab es nicht gefunden. Aber auf dem Regal oben, da steht ein großer Kasten, den wollte ich haben.“ Entschuldigte sich Laurin und blickte schuldbewusst zu Boden. Lilly stand plötzlich vor den beiden, in den Händen hielt sie einen kleinen hölzernen Kasten. Er war bunt bemalt. Er trug Blüten und Blätter, aber er war schon so alt, dass die Farbe schon an einigen Stellen abgeblättert war. Isa schaute ihre Tochter plötzlich erschrocken an, und nahm ihr energisch den Kasten aus der Hand. „Das ist nichts für  dich.“&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</em></p>
<p><em>Aber an diesem Morgen sollte Isa die Vergangenheit endgültig einholen, doch sie ahnte davon noch nichts. Alle saßen um den Frühstückstisch herum. Es war schon spät, und alle beeilten sich, damit sie pünktlich zur Schule, in den Kindergarten und zur Arbeit kamen. Gemeinsam verließen sie das Haus und steuerten auf das Auto zu. Plötzlich blieb Lilly mitten auf dem Weg stehen. Sie hielt sich den Bauch und schaute mit gequältem Gesicht zu ihrer Mutter herüber. Isa kam zu ihrer Tochter und fragte besorgt: „Was ist Kind, ist dir nicht gut?“ Lilly schüttelte den Kopf. „Kann ich bitte hier bleiben? Mir ist so furchtbar übel. Ich stelle auch nichts an Mama, dafür geht es mir sowieso zu schlecht.“ Lilly schaute ihre Mutter flehend an. Isa überlegte eine Weile, stellte dann aber fest, das ihr wohl nichts anderes übrig blieb, als ihre Tochter alleine zu Hause zu lassen. Sie waren alle sowieso schon spät dran, und so nickte sie nur kurz ihrer Tochter zu, gab ihr den Hausschlüssel, falls sie doch einmal vor die Tür wollte. Isa winkte ihrer Tochter noch kurz zu und verschwand dann im Wageninneren, wo Alex schon ungeduldig auf das Lenkrad trommelte. „Was ist das bloß morgens immer für ein Theater, ich komme ständig zu spät zur Arbeit weil immer irgendetwas ist.“ Schnaubte er ärgerlich, ließ den Motor an, und der kleine Wagen setzte sich in Bewegung. Als das Auto um die Ecke gebogen war, machte  Lillys Herz einen kleinen Luftsprung. Sie straffte sich und ging vergnügt grinsend ins Haus. „Endlich allein, und endlich stört mich niemand. Ich habe also genug Zeit um endlich einmal nach dem Rechten zu sehen.“ Freute sich Lilly und rieb sich die Hände. Vergessen waren die Bauchschmerzen, die sie in Wirklichkeit nicht hatte. Sie war froh, dass ihr Plan aufgegangen war. Von einer unsichtbaren Kraft getrieben, so wäre es sicherlich dem ein oder anderen vorgekommen, der das Mädchen beobachtet hätte, lief Lilly durch das Haus. Ab und an hielt sie inne und schien in sich hinein zu horchen. Dann begann sie ihre Suche. Diesmal nach einem bestimmten Plan. Zuerst ging sie auf den Speicher, wo im Sommer das Regal umgestürzt war, und um ein Haar ihren kleinen Bruder verletzt hatte. Sie durchstreifte den Raum, fand aber nur allerhand Gerümpel, altes Spielzeug, Kartons mit Zeitungen, und einiges anderes unnütze Zeug. „Hier ist es also nicht, also das nächste Zimmer.“ Dachte Lilly im Stillen und stapfte durchs ganze Haus. Im Schlafzimmer der Eltern angekommen stutzte sie zunächst, sie hatte dort nie etwas genommen, ohne ihre Eltern zu fragen. Aber nun waren ihre Gedanken ganz dabei nach etwas zu suchen, was sie schon lange begehrte. Ihre Neugier hatte sie immer und immer wieder schlaflos durchs Haus wandern lassen. Und manchmal sah sie den Gegenstand im Traum vor sich. Aber immer, wenn sie danach greifen wollte, verschwand alles im nichts.</em></p>
<p><em>Auch die Suche im Keller und in den übrigen Räumen blieb erfolglos. Lilly setzte sich resigniert auf die unterste Treppenstufe im Flur. Sie stützte den Kopf in beide Hände und dachte angestrengt nach. Dann schnappte sie sich ihren Schlüssel und ging einer plötzlichen Eingebung folgend in den großen Stall hinüber. Sie kletterte die kleine Leiter zum Heuboden hinauf. Sie durchwühlte das Heu, und auch wenn es kratzte und pikste, sie fand dort nichts. Plötzlich wäre sie fast in eine kleine Vertiefung gerutscht. Sie war nur so klein, das ihre Fußspitze darin verschwinden konnte, aber doch groß genug, um sie ins Stolpern zu bringen. Lilly bückte sich und sah das etwas in dem Zwischenraum unter der Öffnung lag. Mit aller Kraft drückte sie den Balken, der darüber lag beiseite, und endlich kam das zum Vorschein, wonach das Mädchen schon die ganze Zeit gesucht hatte. Ein Holzkasten, mit Blüten und Blättern verziert. Aufgeregt stellte sie den Kasten vor sich hin. Dann hielt sie den Atem an und öffnete den Kasten. Zunächst war Lilly enttäuscht, denn dort lag nur ein kleiner Beutel, und daneben ein in braunes Leder gebundenes Tagebuch. Es hatte goldene Ecken. Aber es war schon alt, das konnte Lilly sehen. Unter dem Tagebuch lagen ein paar Briefe, und darunter wiederum lag ein blauer Briefumschlag mit einem goldenen ovalen Ornament darauf. Was es darstellen sollte, konnte Lilly nicht ergründen. Sie zuckte mit den Schultern und legte den Umschlag wieder zurück in den Kasten. Das Tagebuch war da schon viel interessanter. Und als sie an den Beutel stieß machte dieser ein klickendes Geräusch. So, als ob Steine aneinander gestoßen würden. Neugierig legte das Kind das Tagebuch beiseite und öffnete den Beutel. Sie förderte zwei Steine zutage. Der eine war ein rein weißer Bergkristall. Er war fast durchsichtig. Der andere war schwarz und es hatte den Anschein, als sei er mit Goldfäden durchwirkt. Als Lilly die Steine berührte, hatte sie ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Eine leise Angst kroch in ihr hoch. Dann lächelte sie aber, steckte die Steine zurück in den Beutel und schob ihn in ihre Hosentasche. Obwohl das ungute Gefühl anhielt, widmete das Mädchen sich nun dem Tagebuch. Sie öffnete es und begann zu lesen&#8230;&#8230;</em></p>
<p><em>Nach einer Weile kam Lilly zu ihrer Mutter, die im Wohnzimmer saß. Isa weinte lautlos. Die ganze Trauer der Jahre schien auf einmal von ihr Besitz zu ergreifen. Sie fühlte sich einsam, verlassen und betrogen. Selbst die Hand ihrer Tochter, die nun entschuldigend auf ihrem Rücken lag, konnte ihr keinen Trost geben. „Mama es tut mir echt leid. Ich mache so was nie wieder das kannst du mir glauben.“ Begann Lilly beschwichtigend auf ihre Mutter einzureden. Isa reagierte zunächst nicht. Dann schaute sie ihre Tochter aus großen, grünen Augen an. „Wenn du nur ahnen würdest, was du gemacht hast, dann würdest du wissen, dass eine Entschuldigung nur wie ein Witz klingt. Ich weiß nicht was jetzt geschehen wird. Aber ich ahne, dass es nichts Gutes ist. Und ich vermute, dass es nicht dein Wille war, der dich zur Kiste gebracht hat, denn du hast mich nie belogen, und das beunruhigt mich wirklich. Verstehst du was ich meine?“ Lilly schüttelte resigniert den Kopf. Nein! Sie verstand nun überhaupt nichts mehr. Was hatte ihre Mutter bloß für ein Geheimnis. Aber sie spürte dass ihre Mutter sehr unter der Vergangenheit litt. „Warum erzählst du mir nicht einfach alles, damit ich es verstehe?“ Fragte Lilly plötzlich, und ließ sich neben ihrer Mutter auf die Couch nieder. Isa überlegte eine Weile. „Ich weiß nicht, ob ich dir nach dem, was du gemacht hast jetzt vertrauen kann. Ich dachte immer du wärst kein kleines Kind mehr. Aber du hast mir heute leider das Gegenteil bewiesen.“ Lilly schluckte bei diesen Worten. „Ich, ich ….“ Stammelte sie. Isa strich ihrer Tochter über den Kopf. „Kind ich muss sicher sein das das, was ich dir erzähle auch bei dir bleibt, und du es nicht überall in der Weltgeschichte herum tratschst, denn dann würde man mich und deinen Vater sicherlich irgendwo in ein Krankenhaus bringen, und dich würden sie in ein Heim stecken. Ehrlich!“ Lilly schaute ihre Mutter lange an. Dann lächelte sie schüchtern. „Was kann denn so schlimm sein, das man denken könnte ihr wärt verrückt?“ warf sie grinsend ein. „Was würden die Leute sagen, wenn du ihnen auf einmal von jemandem erzählen würdest, den es nicht gibt?“ Lilly überlegte und begann dann zu lachen. „Ach ich verstehe was du meinst, damals als Laurin immer von seinem kleinen Freund im Wald erzählt hat, was haben wir ihn dafür geärgert und haben gelacht.“ Isa schüttelte den Kopf und berichtigte ihre Tochter. „Nein! Du hast über ihn gelacht, ich habe immer nur genickt, wenn er etwas erzählt hat. Weißt du, wir Menschen bilden uns ein wir wüssten alles, wir kennen jedes Lebewesen, jede Pflanze und jedes Ding. Aber wir wissen sehr wenig von allem. Das habe ich gelernt in den ganzen Jahren.“&#8230;&#8230;..</em></p>
<p><em>Isa blieb noch eine Weile im Wohnzimmer sitzen. Dann ging sie in ihr Schlafzimmer, um die beiden Steine irgendwo zwischen ihren Sachen zu verstecken. Sie war unsicher, ob es eine Auswirkung haben würde. Das Lilly die Steine genommen hatte. Nur zu gut hatte Isa die Worte in Erinnerung, die damals beim Abschied mit Carmen gesprochen wurden. „Ihr dürft die Steine weder verschenken noch verkaufen, noch aus der Hand geben. Auch darf sie niemand stehlen.“ In diesem Moment wusste Isa, das die Worte sehr wohl eine Bedeutung  hatten. Denn ein Schatten fiel auf ihr Herz, sie hatte plötzlich das Gefühl als würde bald etwas schreckliches geschehen&#8230;&#8230;.</em></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p><em>Es war wieder Nacht geworden. Das Haus war in tiefe Dunkelheit gehüllt. Die Nacht hielt den Atem an und rüstete sich für den Tag. Alle waren fest eingeschlafen, als plötzlich ein Schrei durch das Haus gellte. Er schwoll an, und verklang dann ungehört. Nach einiger Zeit ertönte er aber wieder. Und diesmal verfehlte er seine Wirkung nicht.</em></p>
<p><em>Isa lag in unruhigen Träumen. Sie wälzte sich im Schlaf hin und her. Im Traum waren ihr merkwürdige Schatten gefolgt. Sie versuchte fort zu rennen, als sie plötzlich einen Markerschütternden Schrei hinter sich vernahm. Sie versuchte sich instinktiv umzudrehen, aber ihre Beine schienen mit der Erde verwachsen zu sein. Isa konnte sich nur halb umdrehen. Dann sah sie aus dem Augenwinkel die grausamen Bilder. Ihre Tochter lief fort und wurde von zwei Gestalten verfolgt. Sie waren Menschenähnlich und sehr schlank. Aber Isa stutzte, denn ihre Form schien zu zerfließen und sich immer und immer wieder aufs Neue zusammen zu setzen. Mehr konnte sie nicht erkennen. Isa  versuchte sich mit aller Kraft vom Boden loszureißen, schaffte es aber nicht. Plötzlich verlor sie den Halt und schlug hart auf dem Boden auf. Im selben Augenblick öffnete Isa die Augen und befand sich in ihrem Bett. Neben ihr schlief friedlich Alex, der von alldem nichts zu ahnen schien. Isa war Schweißgebadet. Ihr Herz schlug  bis zum Hals. „Was war das?“ fragte sie sich halblaut. Aber ihre Stimme tröstete sie nicht, denn im nächsten Augenblick vernahm sie wieder diesen Schrei. „Lilly! Lilly ich komme!“</em>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p><em>Hand in Hand durchstreifte das Paar den immer dichter werdenden Wald. War er immer schon so groß? Die beiden waren sich nicht sicher. „Es gibt keine Zauberwälder oder?“ Fragte Isa plötzlich, und Alex begann schallend zu lachen. „Oh nein! Du hast dich in all den Jahren nicht geändert. Natürlich nicht.“ „Aber…. Elben gibt’s doch auch, du hast sie selbst gesehen.“ Alex hielt eine Weile inne, dann begann er von Neuem zu lachen. Er schüttelte energisch den Kopf. „Nein! Auch sie gibt es nicht. Ich weiß nicht was wir damals erlebt haben. Aber mir schien es eher eine Art Spiel zu sein. Nicht mehr und nicht weniger.“ Isa schaute ihren Mann ungläubig aus großen Augen an. „Und was haben wir damals erlebt? Das war die Wirklichkeit. Du willst sie nur nicht akzeptieren.“ Alex grübelte eine Weile. „Naja was genau die zwei sind, oder wer genau, das kann ich dir auch nicht erklären. Aber ich bin mir sicher, dass sie weder Zauberer noch Gedankenleser noch sonst etwas sind. Ich halte sie eher für sehr gute Schauspieler.“ Isa schüttelte verwundert den Kopf. „Und was ist mit dem Mädchen, das ich gesehen habe?“ Alex zuckte mit den Schultern. Darauf wusste auch er keine Antwort.</em></p>
<p><em>Isa hatte sich wieder einigermaßen gefasst. Gemeinsam liefen sie ziellos durch den Wald. Aber sie fanden keines ihrer Kinder. So traten sie den Weg zum Auto an. „Wir können doch jetzt nicht einfach wieder nach Hause fahren.“ Begann Isa unsicher, und hielt ihren Mann am Arm fest. Alex blieb abrupt stehen. War da nicht etwas hinter einem Baum? Alex duckte sich und zog Isa am Arm zu sich herunter. „Leise!“ flüsterte er, und legte sich den Finger auf den Mund. Isa nickte. Sie hatte verstanden. Es raschelte immer lauter im Unterholz. Aber sie konnten niemanden sehen. Aber gerade, als Isa und Alex schon aufgeben wollten, sahen sie eine kleine Gestalt. Sie stand ganz still, ganz in ihrer Nähe. Sie war so groß wie ein Kind, von etwa zehn Jahren. Alex schlich sich vorsichtig von hinten an die Gestalt heran, dann schnellte er hoch und packte sie am Arm. Die Gestalt wehrte sich heftig aber Alex hielt sie mit hartem Griff fest. Und als er sie zu sich umdrehte, hätte Isa vor Schreck geschrien, denn dort stand Eldín in Kleinformat, wie Isa  später sagen würde. Der Junge war nicht sehr groß, schlank und hatte sehr helles, blondes Haar. Es war sehr lang, und fiel ihm locker auf den Rücken herab. Er trug keinerlei Haarschmuck. Bekleidet war er mit einem langen Hemd, das bis zu seinen Knien reichte. Er trug eine enge, dunkle Hose und dunkle knielange Stiefel. Der Junge schaute sie furchtsam und skeptisch aus seinen graublauen Augen an&#8230;&#8230;..</em></p>
<p><em>„Schau mal Mama, das Haus ist schon wieder von einem dichten Nebel umgeben.“ Isa rieb sich die Augen, als wenn sie gerade wach geworden wäre. Was sie sah, konnte auch sie nicht glauben. Das gesamte Haus war in einen dichten, undurchdringlichen, grauen Nebel gehüllt. Rings herum war aber die Luft klar. Alex beschleunigte den Wagen, denn ein schrecklicher Verdacht keimte in ihm auf. „Vielleicht brennt unser Haus  ja.“ Stieß er hastig hervor, während der Wagen die letzte Kurve nahm. Die Reifen knirschten auf dem alten Kiesweg, als Alex den Wagen vor dem Haus zum stehen brachte. Eilig sprang er heraus und rannte zum Haus. Aber dort war kein Feuer. Das Haus schien vom Nebel zugedeckt zu sein. Er hatte sich wie ein Schal um das Haus gelegt, und ließ keinen Blick nach außen zu. Lilly drängte sich erschrocken an die Seite ihrer Mutter. Isa begann ebenfalls am ganzen Leib zu zittern. „Was ist das?“ fragte Lilly und ihre Stimme klang dumpf und kalt, fast so als käme sie aus dem Boden. Isa erschauerte, und auch Alex drehte sich erschrocken zu den beiden um. Er fasste Isa bei der Hand und gemeinsam gingen sie ins Haus.</em></p>
<p><em>Isa schloss hastig die Wohnungstür und verriegelte sie. Sie hoffte den Nebel damit aussperren zu können, aber als sie sich umdrehte, und in den Flur hineinschaute, kamen ihr kleine Nebelschwaden entgegen. Sie bewegten sich, als hätte ihnen jemand Leben eingehaucht. Lilly drängte sich dicht an ihre Mutter. Sie schaute mit weit aufgerissenen Augen in die Schwaden hinein. Alex, Isa  und Lilly blieben wie angewurzelt dort stehen, wo sie hereingekommen waren. „Wir müssen weg Mama, der Nebel er will uns holen! Ich habe es geträumt, du doch auch oder nicht? Beeilen wir uns! Bitte!“ flehte das Mädchen, und machte sich mit zitternden Fingern an der Tür zu schaffen. Alex hielt sie zurück. Er nahm Lillys kleine Hände in seine großen und schaute seine Tochter fest an. „Draußen ist noch viel mehr Nebel als hier drinnen. Sollte der Nebel uns etwas tun, was ich für unwahrscheinlich halte, dann sind wir hier drinnen besser aufgehoben. Lasst uns alle zusammen bleiben, nur so sind wir sicher, und keiner muss Angst haben.“</em> &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p>Dies war ein kleiner Einblick wie es weitergeht. Natürlich ist die Geschichte schon etwas weiter fortgeschritten, aber der Rest kommt später, wenn alles fertig ist.</p>
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