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Werbung um jeden Preis, oder die Kunst anderen nicht auf den Geist zu gehen

2 Dez

Hochaktuell zumindest im Moment für mich.  Ich habe mich hier ein wenig in meinem Blog umgeschaut. Tja und was sehe ich hier in meinen Entwürfen, diesen Artikel. Der ist vom 08. November gewesen und jetzt aktueller denn je!

Um was geht es, um ein Thema, dass ich mittlerweile nicht mehr hören kann, es mir wirklich zu den Ohren wieder herauskommt, zum Hals heraushängt, es immer und immer sagen, oder in diesem Fall schreiben zu müssen.

Es geht mal wieder um die liebe Werbung. Angeblich berufserfahrene Zeitgenossen raten postet die Leute mit Werbung zu, bis sie keine Luft mehr bekommen. Klar, da spricht wirklich der Profi!! Glückwunsch! Wohl dem, der gerade plant ein ebook auf den Markt zu bringen, oder auch eins aus Papier, im  Selbstverlag. Der fällt doch gleich schon auf die Nase. Denn Hand aufs Herz, wer findet Werbung wirklich toll? Na?

Werbung im Fernsehen ertragen wir nur schwer, wir nutzen sie als Pinkelpausen, oder zum Bier oder Essen holen.  Unsere Briefkästen werden überwuchert mit Werbung aller Art, unsere Mailfächer, Webseiten. Twitter ist mittlerweile nur noch eine einzige Werbewand, und Facebook degradiert sich gerade selbst dazu, bzw. wird von seinen Usern dazu verdammt eine Cyber Litfaßsäule zu sein. Na super, ich würde mich beschweren, wenn ich eine Pinnwand wäre.

Meine Pinnwand hat sich beschwert. Und ich entferne mittlerweile rigoros großflächige Werbung, die ungefragt dort landet.

Nun zurück zur Buch-Werbung oder auch zur Werbung für eine Webseite oder für einen Blog. Hier ist mein Motto, ab und zu, sympathisch und wenig aufdringlich. Mir sind die Gespräche darüber viel wichtiger als jedes Gefällt mir. Allerdings fällt mir auf, dass die meisten Menschen entweder keine Lust mehr zum Reden oder Diskutieren haben, oder so mit sich selbst befasst sind, dass sie es gar nicht mehr schaffen zuzuhören oder etwas zu lesen.

Die Menschen, die man anspricht oder ansprechen möchte kommen eher, wenn man sich menschlich zeigt, und, wenn man auch ein menschliches Umfeld hat und nicht nur mit Werbeanzeigen um sich wirft. Wer sagt denn, dass erdrückende Werbung die Verkaufszahlen steigert. Ich denke eher, das Gegenteil ist der Fall. Wenn jemandem etwas gefällt, kauft er es so oder so, auch ohne Werbung, bzw. mit dezenter Werbung.

Einfach mal darüber nachdenken, bevor ihr andere Leute mit Werbung nervt, besser ist das!

 


Erlebnisse mit Folgen und – mein ganz persönlicher Neubeginn

21 Okt

Nach vielem hin und her, schlaflosen Nächten, vielen sehr guten und konstruktiven Gesprächen mit Freunden und meinem Mann, der mir stets zur Seite gestanden hat, beginne ich nun noch einmal von vorne.  Ich betrachte es sozusagen als zweite Chance, als zweiten  Versuch und als neue Herausforderung. Und so wie es meine Art ist, stelle ich mich ganz offen und ehrlich der Wirklichkeit, auch wenn Idealismus in dieser Zeit nicht gefragt ist. Und die Menschen, die ähnlich wie ich denken fühlen und ähnliches hinter sich haben, sehr rar geworden sind. Vor allem in dieser grellbunten Internet-Welt, in der die meisten über Leichen gehen und sich auch noch wohl dabei fühlen.

Aber erst einmal langsam hübsch der Reihe nach. Ich nenne übrigens bewusst keine Namen, denn darum geht es mir nicht, was ich allerdings mit dem ganzen bezwecken möchten, ist zum Nachdenken anzuregen. Warum soll es anderen so gehen wie mir? Denn der Sinn eines Blogs ist es seine Gedanken mitzuteilen, und seine Erfahrungen anderen zugänglich zu machen.

Mein Blog hat nun einen anderen Namen, denn obwohl ich noch weiter Fantasy schreiben werde, bin ich doch dabei nebenher noch einen Psychothriller, und eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die ich zunächst auch erst als ebook veröffentlichen möchte. Sich nur auf Fantasy zu beschränken ist dabei etwas einseitig, zumal ich noch viel mehr geschrieben habe, was z.B. auch auf meiner Homepage zu lesen ist. Und ich liebe einfach Gegensätze und Herausforderungen.

Auch werde ich meine Taktik wieder aufnehmen, die eigentlich immer mein Lebensmotto und auch mein Schreibmotto war.

Ich bleibe die, die ich bin, und schreibe, weil ich Spaß an der Sache habe, und freue mich, wenn den Menschen meine Geschichten gefallen. Ich werde nicht die Leute mit meiner Werbung zuschütten, denn ich weiß das es unendlich nervig sein kann. Ich werde die unterstützen, von denen ich begeistert bin, und die vernachlässigen, die meinen mit ihrer Arroganz weiterzukommen. Denn ich weiß, dass ich noch am Anfang stehe, wie viele andere, und das werde ich nie vergessen. 

Aus diesem Grunde habe ich mich aus einer bestimmten Gruppe zurück gezogen, da es dort leider nur darum geht, dass die Leute, die sich kennen auch nach vorne gebracht werden. Leider reagierte man auf meine Einwände mit Unverständnis, und warmen Worten, mit denen ich herzlich wenig anzufangen weiß. Aber eines weiß ich, das ich dieser Welt, wie sie sich für mich dargestellt hat, in den letzten zwei Wochen nichts positives abgewinnen kann.

So beginne ich jetzt noch einmal von vorne, und hoffe dass mir endlich einmal Menschen begegnen, die ähnlich denken wie ich. Die sollten doch zu finden sein oder?

Von Zeit zu Zeit werde ich also neben allem, rund ums Schreiben auch von meinen Erfahrungen als selbst publizierende Autorin (Indie Autorin) berichten. Denn es sieht nicht immer alles so rosig aus, wie es überall zu lesen ist.

Denn positive Berichte gibt es zu Hauf im Netz

Ich wünsche allen die, wie ich am Anfang stehen, Viele Einfälle, viel Glück bei allem was sie tun, die richtigen Entscheidungen bei allem was sie tun – und die Hoffnung das sie auf die richtigen Menschen treffen, die sie auf ihrem Weg begleiten.

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