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Mein eBook-Tagebuch Teil 3 – Berg und Tal………

14 Mai

 

Gerade wieder heute musste ich an unsere Bergwanderungen denken, die ich notgedrungen mit der Familie unternehmen musste. Ich habe sie stets gehasst, weil ich Höhenangst habe. Und dann auf einem Berg zu stehen, der 2000 Meter hoch ist, und mit Höhenangst eine Gratwanderung zu machen, das war schon sehr unangenehm.

Und genauso fühle ich mich oft, wenn ich über meine Anfänge beim Schreiben nachdenke, und obwohl ich eigentlich Routine haben müsste,  geht es mir immer und immer wieder bei einer Veröffentlichung so, wie oben beschrieben.

Es ist aber nichts anderes als das, was man im gesamten Leben immer wieder erlebt. Es gibt Tage, da steht man auf dem Berg, und schaut hinunter auf eine wunderschöne Landschaft, breitet die Arme aus und fühlt sich frei, und dann gibt es auch solche, da rutscht man einen Abhang hinunter, und plötzlich ist man wieder da gelandet, wo eigentlich der Weg begann. Wenn ich negativ eingestellt wäre würde ich sagen, okay, Bergwandern ist blöd, und warum soll ich wieder den ganzen Weg hinaufkraxeln. Damals gab es für mich kein Zurück, da trieben mich meine Eltern an, und heute gibt es für mich auch kein Zurück, denn heute treibe ich mich selbst an. Aber es ist nicht nur der Ehrgeiz, der mich treibt, sondern einfach der Spaß am Schreiben, am Ausprobieren. Ich sammle gerne Erfahrungen, lasse mich gerne auch mal eines Besseren belehren.

Was hat das ganze jetzt mit eBooks zu tun? Eigentlich nichts, und trotzdem ganz viel. Denn, wenn man etwas veröffentlicht, einfach so in die Welt hinein, begleitet einen immer eine gewisse Spannung. Ich denke das sie immer mein Begleiter sein wird.

Aber trotz des oft flauen Gefühls in der Magengegend, habe ich weiter gemacht. Die Ideen kommen mir oft spontan, meistens dann, wenn ich gerade unterwegs bin, und garantiert nichts zum Schreiben dabei habe. Manchmal begegnen mir neue Geschichten auch in Träumen. So war es damals mit meinem ersten Buch, und so erging es mir jetzt mit der Fortsetzung. Ich schreibe bis jetzt noch am zweiten Teil von Die Hüter der verborgenen Lande weiter, und bin schon sehr weit gekommen. Dann kam mir die Idee für die Geschichtenranke im ersten Band ging es um das Thema Buch, und um Geschichten in denen sich alles um Bücher dreht. Es wurden sieben Kurzgeschichten.

Zehn Tage vor Valentinstag  kam mir plötzlich die Idee, warum nicht eine Geschichte zu diesem Tag schreiben. Und da ich alle Sparten einmal ausprobieren möchte, wurde eine kleine Liebesgeschichte, allerdings ohne Erotik, daraus.  Sie heißt Danke Mr. Valentin und entstand aufgrund einer netten Essenseinladung zum Valentinstag. Normalerweise kann ich diesem Tag nichts abgewinnen, aber eine Kleinigkeit schenken wir uns dann doch immer. Wenn auch keine roten Rosen und Herzchen, die ich in diesem Zusammenhang auf den Tod nicht ausstehen kann! Leider war die Veröffentlichung viel zu knapp, aber das mit den Pannen kenne ich ja schon. Wenn man etwas gut machen will, klappt es meistens nicht. Naja im nächsten Jahr werde ich die Geschichte gratis anbieten :)

Wie schon beschrieben, wurde aus dem Einzel- eBook Das verschollene Tor eine Trilogie, an der ich jetzt noch fleißig weiterschreibe. Es macht mir einen Riesenspass, allerdings brauche ich mittlerweile ein Dokument für Ortsangaben, und eines für Personen, Verwandschaftsgrade und Eigenschaften der Charaktere. Denn der zweite Teil spielt nicht nur in unserer realen Welt. Es ist allerdings sehr anstrengend, weil man beim Schreiben oft den roten Faden verliert.

Es gab sehr viele positive und schöne Momente, die die negativen verschwindend klein werden ließen.  Und das ermutigt mich wirklich.

Jetzt plane ich natürlich weiter, und zur Zeit wird der erste Band Die Hüter der verborgenen Lande – Das verschollene Tor als Hörbuch aufgelesen. Unterstützt werde ich dabei von meinem liebenswerten verständnisvollen Mann. Aber gebremst, wenn auch auf lustige Art werde ich bei dieser Aktion von meinem Nymphensittich Sylvester und unserem allzeit verrückten Jack Russell Sammy.

Bald wird es einen Teil 4 von meinem eBook Tagebuch geben. Aber jetzt wird erst einmal weiter geschrieben.

Auch wenn es oft eine Gratwanderung ist, so werde ich dennoch meinen Weg gehen und den Spaß an der Sache nicht verlieren. Das ist das aller Wichtigste. Dabei sollte man sich nur von den Leuten beeinflussen lassen, die einem etwas bedeuten, und die einen begleiten und nicht zerstören wollen.

Und nun noch für all  jene, die jetzt fragen, warum ich dieses eBook Tagebuch geschrieben habe, hier im Blog, und es auch weiterführen werde. Ich möchte den Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen ihre Geschichte ihr Buch als eBook selbst zu veröffentlichen aufzeigen, dass es nicht so einfach geht, das es niemals von null auf hundert geht, das Rezis nicht vom Himmel fallen, das man nicht vom “Tellerwäscher zum Millionär” damit werden kann,   es sei denn es begleitet einen das Glück. Aber es gibt nur ganz wenige, die es so schnell schaffen. Man braucht eine Menge Disziplin, Durchhaltevermögen und Geduld, dazu Kreativität und Mut! Auch ist es wichtig, das man die Dinge realistisch betrachtet, also die rosarote Brille besser im Etui lassen! Viel ausprobieren und sich nicht entmutigen lassen. Dafür schreibe ich dies alles!

 

 

Die Sache mit dem Weihnachtsbuch

9 Dez

Obwohl es jetzt schon wieder fast Schnee von gestern ist, so ist es doch immer noch aktuell, schon alleine wegen der Zeit. Gemeint ist die Weihnachtszeit. Ich saß mal wieder an meinem PC, und was tut man nicht alles, um seine Tastatur  abzunutzen. Ich für meinen Teil schreibe für mein Leben gern, aber dass weiß ja inzwischen jeder. Oder doch nicht?

Das verschollene Tor war veröffentlicht, und nun tat sich gähnende Leere auf. Was tun. Natürlich wartet sein Nachfolger darauf endlich hinaus geschickt zu werden, aber das dauert sicherlich noch eine Zeit. So nutzte ich meine Atempause für etwas sehr naheliegendes. Ich dachte: Weihnachtszeit? Na warum denn dann nicht auch ein Weihnachtsbuch. So stöberte ich in meinen Gedanken, und förderte 8 Geschichten zutage. Es war ein kleiner Wettlauf mit der Zeit, denn es sollte eigentlich am ersten Advent erscheinen, allerdings machte mir Amazon dort leider einen Strich durch die Rechnung, ich schaffte es erst einen Tag nach dem ersten Advent.

Meine grauen Haare wurden noch grauer, denn mir fiel kein Titel ein. Schließlich entschied ich mich für den Titel meiner Lieblingsgeschichte. So nannte ich mein Weihnachtsbüchlein, dass es auch erst einmal als ebook gibt: Die Weihnachts-Wunschfee. Das Cover war schnell gemacht, wurde von meinen Freunden für gut befunden, und von mir natürlich auch. Und so ist das Buch mit den 8 Weihnachtsgeschichten knapp 14 Tage live, wie es bei Amazon so schön heißt.

Ich freue mich sehr, dass es bisher so vielen Menschen gefallen hat. In diesem Buch sind acht Geschichten, rund um das Thema Weihnachten zu finden. Manche könnten sicherlich so oder so ähnlich geschehen sein. Auf jeden Fall, und das war das wichtigste, es hat sehr viel Spaß gemacht sie zu schreiben.

Weihnachtsgeschichten finde ich einfach wunderschön, und ich weiß jetzt schon, dass ich mir die ein oder andere sicherlich kaufen werde.

Euch allen wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit ohne Hektik und Stress, mit viel Ruhe und Gemütlichkeit!

 

Meine Stadt, und seine Einladung zu magischen Momenten.

29 Sep

Bist du schon einmal durch enge Gassen gelaufen, an alten Mauern entlang? Hast du schon einmal dort hingeschaut, wo sonst niemand war, und plötzlich ein Gefühl gehabt, ein sonderbares, prickelnden, eine Art Spannung? 

Mir geht es oft so, wenn ich in alten Städten unterwegs bin. Ich liebe alte Häuser, alte Mauern, und ganz besonders Tore. Und ich weiß, sie würden uns viele Geschichten erzählen, wenn wir sie nur ließen.

Es geht mir meistens so, wenn ich bestimmte Orte in meiner Stadt aufsuche. So wie z.B. einen bestimmten Park, aus dem übrigens mein Titelbild für diesen Blog  stammt.

Ob es nur mir so geht, oder ob es daran liegt, dass dieser Park eine Rolle in meiner Geschichte spielt. Ich weiß es nicht. Aber ich bin froh und dankbar, dass es diesen Ort gibt.

Oft ist es so mit Fantasy Gesschichten, man läßt sich von Dingen und von seiner Umgebung inspirieren. Der Rest kommt dann von ganz alleine. Probiert es doch einfach mal aus!

 

Ans Herz gewachsen – meine Charaktere

24 Sep

Ich bin eine Träumerin,

 

wenn ich träumen kann.

Bin eine Realistin, wenn es mein Leben von mir

verlangt.

Ich bin hoffnungslos traurig,

wenn etwas zu Ende geht

und ich kann mich schwer trennen

von Dingen, die ich lieben gelernt habe.

 

 

So, oder so ähnlich ging es mir auch beim Schreiben des Buches. In den neun Monaten, in denen ich Das verschollene Tor geschrieben habe sind mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen. Komisch eigentlich, denn es handelt sich ja nicht um richtige Personen. Eher um solche, die aus der eigenen Phantasie entspringen, und doch entwickelt sich eine Verbindung zu ihnen. Komischerweise. Oder vielleicht doch eher zwangsläufig, weil man sich in die Personen hineindenkt, oftmals sogar mehr über sie weiß als sie es selber täten.

Wie andere meine Charaktere empfinden, weiß ich nicht, noch nicht. Und doch kommt man in Unterhaltungen darauf zu sprechen. Und oft fallen den Test Lesern Dinge auf, die man auf den ersten Blick nicht entdecken konnte.

Und doch, wenn die Geschichte zu einem kommt, wie bei mir, dann entdeckt man plötzlich, das die Charaktere in dieser Geschichte durchaus den eigenen Lebenserfahrungen entsprechen. Man entdeckt plötzlich, das man dem ein oder anderen Charakter schon einmal in anderer Form begegnet ist.

Bevor ich zu den einzelnen Charakteren komme noch kurz etwas zu den Namen. Die Vergabe der Namen ist eher zufällig und aus dem Gefühl heraus entstanden. Manche Namen klingen einfach schön oder interessant, oder passen einfach zu einem bestimmten Charakter. Bei den zwei Elben war ich mir allerdings unschlüssig. Da ich keine Sprachwissenschaftlerin bin,  so hab ich mich dort eher vom Klang leiten lassen. Dabei war und ist jetzt auch wieder die Namensgebung von Phantasiewesen für mich eher schwierig. Denn wie man es auch dreht und wendet, viele dieser Namen gibt es schon.

Sollte ich mich für einen Lieblingscharakter entscheiden, so könnte ich es doch nicht, da mir alle irgendwie ans Herz gewachsen sind. Auch die, die dem Leser sicherlich eher unsympathisch erscheinen werden.

Isa ist eine junge, etwas ungestüme, sehr temperamentvolle Frau von etwa 28 Jahren. Sie hat rotes widerspenstiges, kurzes Haar, das ihren Charakter noch unterstreicht. Sie ist eine Träumerin, und hält sich gerne in Phantasiewelten auf. Aber sie möchte auch alles ergründen und hinterfragen.

Alex ist Isas Freund. Er ist ebenfalls 28 Jahre alt. Er legt Wert auf korrekte Kleidung. Ein geordnetes Leben ist sehr wichtig für ihn. Unvorhersehbare Dinge mag er genauso wenig wie seine Freundin. Alex ist eher der Realist. Diskussionen liebt er nicht. Er umgeht sie lieber.

Carmen eine junge strebsame Ärztin. Sie ist Isas allerbeste Freundin. Sie ist still, eher schüchtern, und – sie hütet seit langem ein Geheimnis.

Kai ist Alex’ langjähriger Freund. Sie sind zusammen durch dick und dünn gegangen. Er lebt quasi in einer phantastischen Welt. Denn er glaubt an Dinge, die es nicht gibt. Was geschieht mit ihm, warum verändert er sich?

Manuela ist Carmens Mutter. Sie ist unendlich traurig, als sie die Vergangenheit wieder einholt.

Martin ist Carmens Vater. Warum ist er so hart geworden? Wird er sich ändern?

Eldín findet sich plötzlich und unerwartet in einer anderen Welt in einer Stadt wieder. Sie kommt ihm seltsam bekannt vor. Und die Sprache, woher kennt er sie. Er findet es erst spät heraus. Er ist sanftmütig, vorausschauend, gerät nur selten aus der Fassung, nur wenn es erforderlich ist.

Lindo ist die Arroganz in Person. Er ist stolz und herrisch, duldet keinen Widerspruch. Ob er sich ändern wird, wird die Zeit zeigen. Welches Schicksal verbindet ihn mit seinen Gastgebern? Er hat magische Fähigkeiten. Wobei das Gedankenlesen noch die harmloseste ist.

So geradlinig wie diese Charaktere erscheinen mögen. Sie verändern sich im Laufe der Geschichte, denn es gibt niemanden der nur gut oder nur böse ist.

Es hat mich fasziniert, wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert haben. Denn wenn eine Geschichte zu einem kommt, ist man von ihren Wendungen oft überrascht.

 

 

Eine Geschichte Entsteht

19 Sep

Die Fantasie ist in uns, und um uns herum. Du brauchst nur die Hand danach auszustrecken, dann erzählt sie dir Geschichten. Schaust du genau hin, so siehst du die Dinge dazwischen. Aus dem Raunen des Windes und dem Wispern alter Mauern entstehen Gefühle, Empfindungen,, Bilder, die nur darauf warten in Worte gefaßt zu werden.

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