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Die Geschichten-Ranke

31 Mar

Bücher sind einfach das schönste, was es gibt. Dabei kann man in fremde Welten abtauchen, sie können nützlich sein, einen traurig, oder fröhlich machen. In jedem Fall spielen Bücher zumindest in meinem Leben eine große Rolle. Nicht nur deshalb weil ich welche schreibe, sondern auch und vor allem, weil ich eine begeisterte Leserin bin!

Während einer kleinen Atempause, die ich mir gegönnt habe, dachte ich mir: Warum nicht einmal Kurzgeschichten- Bücher schreiben, die nach Themen sortiert sind. Die Weihnachts-Wunschfee war schon ein kleiner Erfolg, über den ich mich wirklich sehr gefreut habe. Damit gerechnet habe ich wirklich nicht. Also warum nicht etwas ähnliches, und dennoch etwas für mich ganz neues probieren. Nämlich Kurzgeschichten Bücher die eine Forsetzung oder eine Reihe sind.

Geschichten und Gedanken, die sich um ein Thema ranken

Und daraus entstand dann eben Die Geschichten-Ranke.

Hier findet man Geschichten rund um das Thema Buch, bzw. solche, in denen Bücher oder das Lesen überhaupt eine wichtige Rolle spielen. Als Vorlage der Geschichten dienten eigene Erlebnisse, aber auch Gespräche über die verschiedensten Dinge führten zur ein oder anderen Geschichte. Natürlich darf auch in diesem Buch die Phantasie nicht fehlen. Letztendlich sind sieben Kurzgeschichten daraus entstanden, die unterschiedlicher nicht sein können.

Dieses Büchlein ist erst einmal als eBook erhältlich. Alles Weitere wird sich vielleicht finden.

Für alle die mögen ist hier einmal der Klappentext, und eine kleine Leseprobe.

Klappentext “Die Geschichten-Ranke”

Bücher sind etwas wunderbares. Sie erzählen Geschichten, entführen in fremde Welten, lassen einem einen Schauer über den Rücken laufen, oder bringen einen zum Lachen.
Deshalb dreht sich auch in der ersten Geschichten-Ranke alles um das Thema Buch.

Begleiten Sie in den sieben Kurzgeschichten Mia, ein vierzehnjähriges Mädchen, Monika eine ältere Frau, Mike, der neu an eine Schule kommt, Kim, die in einer trostlosen Welt lebt. Schauen Sie bei der Geschichten-Oma vorbei, fahren Sie mit der zwölfjährigen Cindy in die Ferien und erleben Sie, wie es dem alten Ladenhüter in der Buchhandlung ergeht.

Dieser Überblick war zu kurz? Gut, dann stelle ich hier noch einmal die Geschichten ein wenig ausführlicher und in der richtigen Reihenfolge vor.

Mia ist ein vierzehnjähriges Mädchen. Sie lebt in einer heilen Welt, so glauben es zumindest ihre Eltern, bis ihre Tochter in einer Nacht eine Entscheidung trifft..

Monika gefällt ihr Leben, so wie es ist. Sie hat alles was sie braucht. So muss sie ihren Stadtteil nicht verlassen, in dem sie lebt. Ihr steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, als sie eines Tages im Bus einschläft, und in einer völlig fremden Umgebung wieder aufwacht. Die verzweifelte Frau möchte gerne wieder nach Hause, wenn sie nur wüsste, wie….

Mike und Jule vermissen das kleine Dorf. Es fällt ihnen schwer, sich an die laute Stadt und die neuen Schulen zu gewöhnen. Warum muss Jule in eine andere Schule? Mike macht die Klassenclowns mit einem Buch sprachlos…

Die Kinder spielen Fußball auf der Wiese hinter dem Haus. Als plötzlich der Ball auf dem Balkon der alten Frau landet, befürchten die Kinder das Schlimmste. Sie sind verblüfft, als die alte Dame sich ganz anders verhält, als sie es erwartet haben…

Wie lebt es sich in dieser trostlosen Welt, die unter einer Glaskuppel liegt? Kim findet ihr Leben sehr angenehm, denn sie muss niemals Entscheidungen treffen. Aber plötzlich wird sie aus ihrer Welt verbannt und taucht in eine andere ein. Sie hat so viele Fragen, ob sie eine Antwort bekommt?

Cindy ist froh, denn endlich kann sie zu Tante Dagmar in die Ferien fahren. Sie liebt das alte Bauernhaus, in dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt und sie freut sich schon auf wunderbare Reiter-Ferien. Wie enttäuscht ist sie, als sich das Wetter von seiner unfreundlichsten Seite zeigt. Sie findet eine geheimnisvolle Tür. War sie schon immer da? Und was wohl dahinter liegt?

Was geschieht, wenn es in der Buchhandlung still und dunkel ist? Wenn man genau hinhört, kann man ein leises Rascheln von Papier hören. Aber in dieser Nacht hört man noch etwas anderes. Der Ladenhüter meldet sich zu Wort. Wie es ihm wohl so ergeht?

Leseprobe aus Kapitel 4

Auf der großen Wiese hinter dem Haus waren viele Kinderstimmen zu hören, und Gelächter. Es war sommerlich warm und die Kinder spielten hinter dem Haus Fangen, und als sie dazu keine Lust mehr hatten, holten sie sich einen Ball und spielten damit Fußball, und wer den Ball mit dem Fuß nicht bekam, nahm ganz einfach seine Hände, schnappte sich den bunten Ball und lief damit quer über den Rasen. Es gab keine Spielregeln, und niemand wollte an diesem schönen Tag ernst sein. Die Kinder hatten einfach Spaß am herumtoben. Jessica hatte es mit viel Mühen geschafft ihrer Freundin Kerstin den Ball abzujagen, und rannte über die Wiese in Richtung des Hauses. Sie sah die alte Frau mit dem netten Gesicht, die immer ein freundliches Wort für die Kinder hatte und winkte kurz zu ihr herüber, als ihr plötzlich von hinten der Ball aus der Hand geschlagen wurde, und im hohen Bogen auf dem Balkon der alten Frau landete. Nebenbei ging noch ein Blumentopf zu Bruch, der auf einem kleinen Tischchen auf dem Balkon stand. Erschrocken hielten alle Kinder inne, und plötzlich war es auf dem Rasen ganz still geworden. Jedes der Kinder erwartete nun, dass die alte Frau mit ihnen schimpfen würde. Aber anstatt böser Worte, winkte sie den fünf Kindern nur zu und bat sie ins Haus zu kommen. „Drinnen könnt ihr euch euren Ball wiederholen,“ sagte die alte Dame in strengem Ton, wobei ihr Gesicht sie Lügen strafte.

Die Kinder trotteten zur Haustür, wo sie bald von der alten Frau hereingelassen wurden. „Kommt erst einmal rein!“ Als alle Kinder im Flur standen, brachte die weißhaarige Frau plötzlich eine Kehrschaufel und einen Handfeger herein. „Wer von euch macht meinen Balkon nun wieder sauber? Na! Freiwillige vor!“ Die Kinder schauten sich fragend an, dann tuschelten sie. Schließlich meldete sich Jessica  zaghaft, nahm die Kehrschaufel in die Hand und ging hinaus auf den Balkon, den sie nun von den herumliegenden Scherben und der Blumenerde befreite. Als alles wieder sauber war, kam sie zufrieden zurück. Die anderen Kinder waren bereits im Wohnzimmer, wo sie sich neugierig umschauten. Der Raum war sehr gemütlich, aber die Möbel schienen schon sehr alt zu sein. Auch Jessica schaute sich mit großen Augen um. Ihr hatten es die alten Bücher in einem dunklen Wandschrank angetan. Dort gab es welche mit bunten Einbänden, aber auch einfarbige in Leder gebundene Bücher. Aber ein Buch fiel ihr ganz besonders auf. Sie zog es aus dem Regal, und ein kurzer Blick auf den Titel verriet  ihr, dass es ein altes Märchen und Geschichtenbuch war. „Ja dieses Buch ist schon sehr alt, ich habe es als Kind von meiner Lehrerin bekommen. Sie wollte mir ein Geschenk machen, bevor sie fortging. Damals waren die Zeiten noch nicht so gut, wie heute. Aber ich habe immer gut darauf aufgepasst.“ Erschrocken blickte Jessica sich um, sie hatte nicht damit gerechnet, dass die alte Frau hinter ihr stand, und fast wäre ihr das wunderschöne Buch aus den Händen gefallen. „Schau es dir ruhig an, aber sei bitte vorsichtig!“, ermahnte sie die alte Frau und setzte sich in einen der Sessel, die vor einem dunklen Eichentisch platziert waren.

 

Mit dem eReader in die Fluten? Aber sicher doch!

24 Feb

Was musste ich letztens schmunzeln als ich folgendes las:  Ich mag lieber Bücher, bei denen ich die Seiten umblättern kann, weil ich am liebsten in der Badewanne lese.  Ich habe überhaupt jetzt erst das erste Mal in der Badewanne gelesen, und zwar kein Papierbuch, sondern ein eBook. Das geht nämlich auch, und einen Vorteil weiß ich jetzt ganz besonders zu schätzen, nämlich meine Bücher nun auch in der Badewanne bestellen und sofort lesen zu können. Einen Nachteil hatte die Sache natürlich, man merkt nicht wie die Zeit vergeht, und sitzt anstatt in der warmen, in der kalten Wanne. Aber Spaß beiseite…

Warum ich so einen Blödsinn schreibe? Tja eigentlich nur, weil ich diese ewigen Diskussionen unheimlich ermüdend finde, was eigentlich besser ist, ein eBook oder ein Buch aus Papier! Es bleibt doch jedem selbst überlassen, für welches Medium er/sie sich entscheidet. Ich beispielsweise mag am liebsten Krimis als Hörbuch, Fantasy als Buch oder ebook und Science Fiction weder noch, sondern eher als Film oder Hörspiel. Es ist immer sehr kurzsichtig seine Mitmenschen von seinen Ansichten, die natürlich die allerbesten sind, zu überzeugen.

Es ist schon komisch, jeder pocht heute darauf, dass wir in einer freien Welt leben, aber wenn es um Bücher und ums Lesen geht, dann beginnt ein erbitterter Kampf. Im Moment in meinem Umfeld zwischen eBook und Papierbuch Lesern. Ich finde beides schön. Das eBook ist praktisch, der Reader passt in die Handtasche und ich kann jede Menge Bücher  dort archivieren, und trotzdem würde ich meine Büchersammlungen vermissen, wenn sie plötzlich verschwunden wären. Also warum sollte nicht auch beides gehen.

Euch allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim lesen!

 

Rezensionswahn oder Selbstdarstellungssucht?

21 Nov

 

Seitdem  ich mein Buch bei Amazon eingestellt habe, sind mir viele Dinge, Menschen und Meinungen begegnet. Darunter waren schöne, und weniger schöne. Wobei das mit dazu gehört. Und obwohl ich für Kritik, sei sie nun positiver – oder negativer Natur dankbar wäre und auch bin, so betrachte ich das ganze mittlerweile mit gemischten Gefühlen. All zu oft habe ich es erlebt, dass vieles nur aus einer Art Cliquenwirtschaft besteht. Kennst du mich, kenn’  ich dich, mag ich dich dann helf’  ich dir, mag ich dich nicht, na dann stelle ich dir so viele Steine in den Weg, das du darüber stolperst, und dir den Hals brichst. Tja alles schon erlebt, und ich spreche aus Erfahrung. Denn ich habe mittlerweile, auch dank vieler Gespräche mit Freunden diesbezüglich meine rosarote Brille abgelegt.

Ich für meinen Teil halte mich mit Rezensionen derbe zurück, und ich kann es jedem anderen nur empfehlen, der nicht tausend Freunde, oder wohlwollende Mitmenschen in der Hinterhand hat. Im Besonderen meine ich auch die Menschen, die ebenfalls etwas geschrieben haben, und eben noch nicht etabliert sind. Denn leider kann der Schuss auch nach hinten los gehen.

Hier mal ein kleines Beispiel:

Obwohl ich jemandem ein paar Tipps gegeben habe, bekam ich eine bitterböse Beurteilung meines Buches in mein Postfach. Super! Wenn dieser Mensch dann wenigstens konstruktive Kritik vorgebracht hätte, okay, das würde ich gelten lassen. Wobei das auch immer ein zweischneidiges Schwert ist. Zumal sich herausstellte, das nur ein paar Sätze gelesen wurden. Es kann wirklich nicht angehen, dass Menschen aus Sympathie oder Antipathie heraus ein Buch rezensieren. Dann kann man ehrlich gesagt auch ganz darauf verzichten. Ich frage mich mittlerweile auch, was dieser ganze Unsinn soll. Und ich freue mich inzwischen  mehr über Gespräche, die über mein Buch, meine Geschichten oder meine Gedichte, die ich manchmal zum besten gebe, entstehen als über das ganze Internet Blabla, denn mehr ist es nicht. Nicht allzu selten habe ich es erlebt, und leider auch gelesen, dass die Leute sich gegenseitig Gefälligkeits-Rezis schreiben. Wie gesagt, wohl dem , dem die Menschen wohlgesonnen sind. Und wohl dem, der viele Freunde hat, die dann dazu noch ebooks lesen! Dies soll kein Vorwurf an die Menschen sein, (ich meine nicht die Leute, die versuchen durch gute Texte weiterzukommen) die sich meinen mit ihren vielen tollen Beurteilungen brüsten zu können, denn erstens wirkt es einfach unheimlich arrogant, und zweitens ist es nicht ehrlich und fair. Wie oft habe ich schon Bücher gelesen, die für so schlecht befunden wurden, und sie waren einfach eine Perle, ein Genuss zu lesen. Ich schreibe dies hier, weil ich einfach zum Nachdenken und zur Diskussion anregen möchte, nicht immer nur nach Sternchen und nach super tollen und super vielen Bewertungen zu schauen, sondern sich vielleicht auch mal den Inhalt der Bücher zu Gemüte zu führen, die nicht Nr. 1 sind.

Wenn ich ein Buch lese, so gefällt es mir entweder, oder ich sage, okay ich gebe ihm eine gewisse Chance wenn mir das Thema zusagt. Gefällt es mir nicht, so lege ich das Buch  beiseite. Allerdings bin ich nicht der Typ, der dann eine derartige Bewertung schreiben würde, die so dermaßen unter die Gürtellinie geht, das einem kurz die Spucke weg bleibt. So gebe ich mittlerweile nicht mehr viel auf diese geschriebenen Meinungen. Wertvoller sind da schon echte Gespräche, mit Menschen, die sich auch mal die Mühe machen einen kennenzulernen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Form diese Gespräche stattfinden. Wichtig ist einzig und allein der Dialog.

Aber ich bin generell vorsichtig geworden, denn auch, wenn man eine positive Bewertung schreibt, kann man schon einmal damit rechnen, böse Worte zu erhalten, nämlich dann, wenn der Person die Wortwahl nicht gefällt. Also ist das schon so eine Sache mit den Rezensionen. Vorallem dann, wenn man selbst etwas veröffentlicht hat. Das wichtigste noch zum Schluss, wer eine Rezension schreibt, auch wenn er selbst etwas veröffentlicht hat, tut gut daran nicht zu viel von der anderen Seite zu erwarten. Denn eine Rezension sollte doch eigentlich eine Meinung eine Beurteilung einer Sache oder eines Buches gegenüber sein und keine Gefälligkeitsübung.  Und ich kann erst über ein Buch urteilen oder auch über eine Sache, wenn ich sie ausprobiert habe, oder, wenn ich das Buch auch wirklich gelesen habe.

Ich bin sehr erschrocken, und auch ein wenig verärgert über die Auswüchse, die dieses ganze bewerten und rezensieren mit sich bringt.

Wenn es in Druck, Mißgunst oder sogar in gnadenlosen Wettbewerb ausufert, macht es einfach keinen Spaß. Und wenn man den Spaß an der Sache verliert, kann man genausogut damit aufhören. Allerdings ist das nicht meine Absicht, dafür schreibe und lese ich zu gerne!

 

 

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