Von der Schwierigkeit gleichgesinnte zu finden

Es wird endlich einmal wieder Zeit meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Vorallem in der letzten Zeit ist viel geschehen, positves und auch weniger schönes, wobei beides wichtig ist, da man sich ohne neue Erfahrungen nicht weiter entwickeln kann. Aber dennoch mache ich mir schon so einige Gedanken über den Sinn und Unsinn von Gruppen oder auch Foren. Denn ich bin immer noch auf der Suche nach Menschen, die ähnlich denken wie ich. Und ich glaube das diese schwer zu finden sind.

Hätte ich vor der Veröffentlichung meines ebooks gewußt, was und vorallem in welcher Form die Dinge auf mich zukommen, ich weiß nicht ob ich wirklich die Nerven dazu gehabt hätte.

Was für mich sehr wichtig ist, und daran halte ich fest, eine nicht aggressive Werbung zu machen, denn alles andere geht einem irgendwann wirklich auf die Nerven. Zur Zeit geht leider der Trend in eine andere Richtung, nämlich Werbung sei es für seine Gruppe, oder sein Projekt oder sein Buch gebetsmühlenartig alle paar Minuten herunterzuleiern, immer und immer wieder die Leute damit zu bombadieren. Dabei bleibt es doch dahingestellt ob es wirklich hilft weiterzukommen oder ob bestimmte Menschen nur ihr Ego damit streicheln. Ich für meinen Teil gehe wiederum gegen solche Leute aggressiv vor. Das muß ich wirklich mal ehrlich sagen.Mir geht es hier vorallem um Facebook, obwohl es immer geraten wird dort Werbung zu machen, oder auch Gruppen beizutreten, muß ich mittlerweile sagen, das es eine Gratwanderung ist und manchmal ein Wechselbad der Gefühle.

Leider sind viele Gruppen dort nur noch auf Werbung und nicht auf Diskussion und Austausch aus. Leider! Denn die Möglichkeiten sind doch gerade in solchen Netzwerken wirklich enorm. Aber wenn Gruppen zu Werbeflächen verkommen und jegliche Diskussion und Erfahrungsaustausch im Keim ersticken, kann man nur eines tun austreten, und sich weiter umschauen. Ich für meinen Teil habe das getan, denn ich habe für mich entschieden, dass ich einen anderen Weg gehen möchte.

Es ist ein Weg, auf dem ich alleine zu gehen scheine, aber ich weiß das es viele Menschen gibt, die ähnlich denken, es aber nicht aussprechen.

Ein positives Beispiel, dass Erfahrungsaustausch sehr wohl klappen kann, sind einige Foren, die wirklich vielversprechend sind. Der Unterschied zwischen einem Forum und einer Facebook Gruppe ist, dass im Forum die Moderatoren und auch manchmal die Mitglieder etwas mehr durchgreifen.

Ich habe aus den Erfahrungen der letzten Zeit gelernt, dass Werbung sehr viel zerstören kann. Sie hilft in Maßen eine Entscheidung zu treffe

Eine Idee, die mir schon lange im Kopf herumschwirrt ist, ein Forum, in dem sich Leute über das Schreiben austauschen können, in dem sie ungezwungen Textstellen einstellen können und natürlich auch an geeigneter Stelle Werbung machen sollen das ist klar. Gibt’s schon, wird der ein oder andere sagen, ja die ein oder anderen Foren gibt es schon , aber entweder ist der Kreis der Menschen die aufgenommen werden so elitär, das ein Normalsterblichen dort erst gar nicht zugelassen wird, oder es bilden sich Grüppchen, Anfänger, Fortgeschrittene usw. was wieder zu nicht angebrachter gegenseitiger Kritik führt. Wie oft habe ich schon erlebt, das Menschen regelrecht durch die Mangel gedreht werden, wegen einer Textstelle oder eines Romanauszugs den sie in ein Forum gestellt haben.Mein Traum von einem Forum wäre ein Forum in dem die Leute wirklich miteinander ins Gespräch kommen und nicht nur andere mit ihrer Werbung überrollen und die übersehen,  die es bevorzugen leise  Töne anschlagen.

Werbung ist wichtig, aber der Austausch auch, das funktioniert aber nur wenn sich die Menschen gegenseitig akzeptieren, und das habe ich bei gerade selbst publizierenden Autoren leider nur sehr selten erlebt. Ob man dadurch wirklich die Leser anspricht und sympathisch erscheint das bezweifle ich ganz stark. Ich glaube das man seine Leser eher damit erreichen kann, wenn man ihnen nicht ständig Werbung um die Ohren haut. Wie oft habe ich es erlebt das mir  Werbung ungefragt zugesandt wurde. Ein Gespräch hat da niemals stattgefunden, und ein Austausch schon gar nicht.

Schade eigentlich, denn das Netz bietet uns doch heute so schöne Möglichkeiten.

 

 

 

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