Fantastische Vorsätze für dieses Jahr – ich bleibe wie ich bin ;)

Nun ist es da, das neue Jahr, und mit ihm nagen in mir die Gedanken an neue und gute Vorsätze für das selbige.

Schon die Zahl 2012 geht runter wie Öl, ob es das Jahr auch so gut mit uns meint, wie seine Jahreszahl? Welche Dinge vor einem liegen hängt nicht nur von einem selbst ab, sondern von den Menschen, denen man begegnet, ob gewollt oder ungewollt. Ein Stück weit kann man es aber mittragen und mit gestalten.

Was sind meine Vorsätze für dieses Jahr?

Was das schreiben und den Umgang mit geschriebenen Dingen betrifft habe ich mir viel vorgenommen.

Ich werde mir ein unheimlich dickes Fell anschaffen, damit vieles an mir abprallt was mir nicht weiterhilft und nur verletzt, und nur das zu mir durchdringen lassen, was wirklich konstruktiv ist, und mich und auch andere weiterbringt. Menschen, die mir nicht gut tun, werde ich mitten auf meinem Weg stehen lassen, sollen andere damit glücklich werden, ich belaste mich damit nicht mehr. Vielmehr interessieren mich die Menschen, die mich so nehmen wie ich bin mit allen meinen Ecken und Kanten, und ich werde mich denen zuwenden, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich an sie denke.

Ich werde auch nicht mehr alles glauben, was ach so tolle Leute so von sich geben, wenn sie sich rühmen und preisen, denn das ist nicht konstruktiv. Klar jeder macht Werbung auf seine Weise,  aber in Zukunft werde ich die meiden, für die ich nur eine Werbefläche zu sein scheine, die ihrerseits aber keinen Finger für mich rühren würden. Das bedeutet nicht nach dem Prinzip wie du mir so ich dir, aber es bedeutet schon, dass ich alles was nur einseitig läuft an mir vorbeiziehen lassen werde.

In diesem Jahr habe ich die Hoffnung, dass sich Autoren, die selbst verlegen wirklich mal zusammentun, und nicht nur in ihren Gruppen untereinander kommunizieren. Es sollte doch allen bewusst sein, das wir im selben Boot sitzen. Dabei ist keiner schlechter und keiner besser. Es ist wirklich schade, das die Kontakte die man hat niemals über die Gruppen hinausgehen. Dabei könnte man außerhalb von Netzwerken noch viel mehr erreichen und sich auch mal auf privater Ebene kennenlernen. Das passiert leider viel zu selten.

Aus Foren werde ich mich komplett zurückziehen, da dort immer nur ausgewählte Leute das Sagen haben, und darüber entscheiden was gut und was schlecht ist. Die anderen werden mehr oder weniger geduldet, und erdreistet sich dann doch einmal jemand etwas zu sagen, dann kommen gleich wieder kritische Stimmen und höhnische Anmerkungen. Ich glaube die Zeit ist vorbei, in denen Foren noch etwas gebracht haben. Werbung in Foren ist für mich ebenfalls tabu, weil man sowieso nur durch den Kakao gezogen wird. So etwas muß ich mir nicht mehr geben.

Für mich bedeutet dieses neue Jahr, das ich den Nachfolger von „Das verschollene Tor“ zu Ende schreiben werde. Es ist einerseits die Fortsetzung meines Erstlingsromans aber er steht trotzdem als eigenständige Geschichte da, ich habe an anderer Stelle schon darüber berichtet. Und weiter unten gibt‘ s bereits einige Leseproben. Ich habe beschlossen, dass ich „Das verschollene Tor“ in seiner Ursprungsfassung lassen will, und nicht an der Geschichte herum schreiben bzw. herum verbessern möchte. Denn es ist mein erstes Buch, und viele, denen es  gefallen hat, haben mir davon abgeraten. Die Illusion, dass man ein Buch schreiben kann das allen gefällt, habe ich sowieso längst aufgegeben.

Die neue Geschichte wird dieses Mal nicht nur in unserer Zeit spielen, sondern auch in anderen Welten. Es gehört etwas Mut dazu, sich etwas neues auszudenken, diesen Mut habe ich jetzt erst gefunden. Und manchmal bin ich erstaunt, wo der Weg mich beim schreiben hinführt. Dieser Roman wird ein Gemisch, aus Fantasy und Mystery. Ob man das darf, weiß ich nicht, aber beim verschollenen Tor habe ich auch nicht darauf geachtet ob man das so machen darf, und dafür aber auf der einen Seite Skepsis und Unverständnis geerntet, auf der anderen Seite aber auch Begeisterung mitbekommen. Vielleicht ergeht es diesem Buch ähnlich. So etwas finde ich immer spannend. Über den Titel bin ich mir leider immer noch nicht ganz im Klaren, der wird auch erst vor Erscheinen mitgeteilt.;-)

Mein zweites Buch wird ein Psychothriller, dort stehe ich aber noch ziemlich am Anfang, aber es ist meine zweite Herausforderung in diesem Jahr.

So, genug geredet! Jetzt wünsche ich allen, die mit ihrem Herzen und ihrem Verstand und ganz viel Freude schreiben, alles Gute für 2012, viele Ideen und ganz,  ganz viel Erfolg!

 

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