Die Geschichten-Ranke

Bücher sind einfach das schönste, was es gibt. Dabei kann man in fremde Welten abtauchen, sie können nützlich sein, einen traurig, oder fröhlich machen. In jedem Fall spielen Bücher zumindest in meinem Leben eine große Rolle. Nicht nur deshalb weil ich welche schreibe, sondern auch und vor allem, weil ich eine begeisterte Leserin bin!

Während einer kleinen Atempause, die ich mir gegönnt habe, dachte ich mir: Warum nicht einmal Kurzgeschichten- Bücher schreiben, die nach Themen sortiert sind. Die Weihnachts-Wunschfee war schon ein kleiner Erfolg, über den ich mich wirklich sehr gefreut habe. Damit gerechnet habe ich wirklich nicht. Also warum nicht etwas ähnliches, und dennoch etwas für mich ganz neues probieren. Nämlich Kurzgeschichten Bücher die eine Forsetzung oder eine Reihe sind.

Geschichten und Gedanken, die sich um ein Thema ranken

Und daraus entstand dann eben Die Geschichten-Ranke.

Hier findet man Geschichten rund um das Thema Buch, bzw. solche, in denen Bücher oder das Lesen überhaupt eine wichtige Rolle spielen. Als Vorlage der Geschichten dienten eigene Erlebnisse, aber auch Gespräche über die verschiedensten Dinge führten zur ein oder anderen Geschichte. Natürlich darf auch in diesem Buch die Phantasie nicht fehlen. Letztendlich sind sieben Kurzgeschichten daraus entstanden, die unterschiedlicher nicht sein können.

Dieses Büchlein ist erst einmal als eBook erhältlich. Alles Weitere wird sich vielleicht finden.

Für alle die mögen ist hier einmal der Klappentext, und eine kleine Leseprobe.

Klappentext „Die Geschichten-Ranke“

Bücher sind etwas wunderbares. Sie erzählen Geschichten, entführen in fremde Welten, lassen einem einen Schauer über den Rücken laufen, oder bringen einen zum Lachen.
Deshalb dreht sich auch in der ersten Geschichten-Ranke alles um das Thema Buch.

Begleiten Sie in den sieben Kurzgeschichten Mia, ein vierzehnjähriges Mädchen, Monika eine ältere Frau, Mike, der neu an eine Schule kommt, Kim, die in einer trostlosen Welt lebt. Schauen Sie bei der Geschichten-Oma vorbei, fahren Sie mit der zwölfjährigen Cindy in die Ferien und erleben Sie, wie es dem alten Ladenhüter in der Buchhandlung ergeht.

Dieser Überblick war zu kurz? Gut, dann stelle ich hier noch einmal die Geschichten ein wenig ausführlicher und in der richtigen Reihenfolge vor.

Mia ist ein vierzehnjähriges Mädchen. Sie lebt in einer heilen Welt, so glauben es zumindest ihre Eltern, bis ihre Tochter in einer Nacht eine Entscheidung trifft..

Monika gefällt ihr Leben, so wie es ist. Sie hat alles was sie braucht. So muss sie ihren Stadtteil nicht verlassen, in dem sie lebt. Ihr steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, als sie eines Tages im Bus einschläft, und in einer völlig fremden Umgebung wieder aufwacht. Die verzweifelte Frau möchte gerne wieder nach Hause, wenn sie nur wüsste, wie….

Mike und Jule vermissen das kleine Dorf. Es fällt ihnen schwer, sich an die laute Stadt und die neuen Schulen zu gewöhnen. Warum muss Jule in eine andere Schule? Mike macht die Klassenclowns mit einem Buch sprachlos…

Die Kinder spielen Fußball auf der Wiese hinter dem Haus. Als plötzlich der Ball auf dem Balkon der alten Frau landet, befürchten die Kinder das Schlimmste. Sie sind verblüfft, als die alte Dame sich ganz anders verhält, als sie es erwartet haben…

Wie lebt es sich in dieser trostlosen Welt, die unter einer Glaskuppel liegt? Kim findet ihr Leben sehr angenehm, denn sie muss niemals Entscheidungen treffen. Aber plötzlich wird sie aus ihrer Welt verbannt und taucht in eine andere ein. Sie hat so viele Fragen, ob sie eine Antwort bekommt?

Cindy ist froh, denn endlich kann sie zu Tante Dagmar in die Ferien fahren. Sie liebt das alte Bauernhaus, in dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt und sie freut sich schon auf wunderbare Reiter-Ferien. Wie enttäuscht ist sie, als sich das Wetter von seiner unfreundlichsten Seite zeigt. Sie findet eine geheimnisvolle Tür. War sie schon immer da? Und was wohl dahinter liegt?

Was geschieht, wenn es in der Buchhandlung still und dunkel ist? Wenn man genau hinhört, kann man ein leises Rascheln von Papier hören. Aber in dieser Nacht hört man noch etwas anderes. Der Ladenhüter meldet sich zu Wort. Wie es ihm wohl so ergeht?

Leseprobe aus Kapitel 4

Auf der großen Wiese hinter dem Haus waren viele Kinderstimmen zu hören, und Gelächter. Es war sommerlich warm und die Kinder spielten hinter dem Haus Fangen, und als sie dazu keine Lust mehr hatten, holten sie sich einen Ball und spielten damit Fußball, und wer den Ball mit dem Fuß nicht bekam, nahm ganz einfach seine Hände, schnappte sich den bunten Ball und lief damit quer über den Rasen. Es gab keine Spielregeln, und niemand wollte an diesem schönen Tag ernst sein. Die Kinder hatten einfach Spaß am herumtoben. Jessica hatte es mit viel Mühen geschafft ihrer Freundin Kerstin den Ball abzujagen, und rannte über die Wiese in Richtung des Hauses. Sie sah die alte Frau mit dem netten Gesicht, die immer ein freundliches Wort für die Kinder hatte und winkte kurz zu ihr herüber, als ihr plötzlich von hinten der Ball aus der Hand geschlagen wurde, und im hohen Bogen auf dem Balkon der alten Frau landete. Nebenbei ging noch ein Blumentopf zu Bruch, der auf einem kleinen Tischchen auf dem Balkon stand. Erschrocken hielten alle Kinder inne, und plötzlich war es auf dem Rasen ganz still geworden. Jedes der Kinder erwartete nun, dass die alte Frau mit ihnen schimpfen würde. Aber anstatt böser Worte, winkte sie den fünf Kindern nur zu und bat sie ins Haus zu kommen. „Drinnen könnt ihr euch euren Ball wiederholen,“ sagte die alte Dame in strengem Ton, wobei ihr Gesicht sie Lügen strafte.

Die Kinder trotteten zur Haustür, wo sie bald von der alten Frau hereingelassen wurden. „Kommt erst einmal rein!“ Als alle Kinder im Flur standen, brachte die weißhaarige Frau plötzlich eine Kehrschaufel und einen Handfeger herein. „Wer von euch macht meinen Balkon nun wieder sauber? Na! Freiwillige vor!“ Die Kinder schauten sich fragend an, dann tuschelten sie. Schließlich meldete sich Jessica  zaghaft, nahm die Kehrschaufel in die Hand und ging hinaus auf den Balkon, den sie nun von den herumliegenden Scherben und der Blumenerde befreite. Als alles wieder sauber war, kam sie zufrieden zurück. Die anderen Kinder waren bereits im Wohnzimmer, wo sie sich neugierig umschauten. Der Raum war sehr gemütlich, aber die Möbel schienen schon sehr alt zu sein. Auch Jessica schaute sich mit großen Augen um. Ihr hatten es die alten Bücher in einem dunklen Wandschrank angetan. Dort gab es welche mit bunten Einbänden, aber auch einfarbige in Leder gebundene Bücher. Aber ein Buch fiel ihr ganz besonders auf. Sie zog es aus dem Regal, und ein kurzer Blick auf den Titel verriet  ihr, dass es ein altes Märchen und Geschichtenbuch war. „Ja dieses Buch ist schon sehr alt, ich habe es als Kind von meiner Lehrerin bekommen. Sie wollte mir ein Geschenk machen, bevor sie fortging. Damals waren die Zeiten noch nicht so gut, wie heute. Aber ich habe immer gut darauf aufgepasst.“ Erschrocken blickte Jessica sich um, sie hatte nicht damit gerechnet, dass die alte Frau hinter ihr stand, und fast wäre ihr das wunderschöne Buch aus den Händen gefallen. „Schau es dir ruhig an, aber sei bitte vorsichtig!“, ermahnte sie die alte Frau und setzte sich in einen der Sessel, die vor einem dunklen Eichentisch platziert waren.

 

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