Mein eBook-Tagebuch Teil 3 – Berg und Tal………

 

Gerade wieder heute musste ich an unsere Bergwanderungen denken, die ich notgedrungen mit der Familie unternehmen musste. Ich habe sie stets gehasst, weil ich Höhenangst habe. Und dann auf einem Berg zu stehen, der 2000 Meter hoch ist, und mit Höhenangst eine Gratwanderung zu machen, das war schon sehr unangenehm.

Und genauso fühle ich mich oft, wenn ich über meine Anfänge beim Schreiben nachdenke, und obwohl ich eigentlich Routine haben müsste,  geht es mir immer und immer wieder bei einer Veröffentlichung so, wie oben beschrieben.

Es ist aber nichts anderes als das, was man im gesamten Leben immer wieder erlebt. Es gibt Tage, da steht man auf dem Berg, und schaut hinunter auf eine wunderschöne Landschaft, breitet die Arme aus und fühlt sich frei, und dann gibt es auch solche, da rutscht man einen Abhang hinunter, und plötzlich ist man wieder da gelandet, wo eigentlich der Weg begann. Wenn ich negativ eingestellt wäre würde ich sagen, okay, Bergwandern ist blöd, und warum soll ich wieder den ganzen Weg hinaufkraxeln. Damals gab es für mich kein Zurück, da trieben mich meine Eltern an, und heute gibt es für mich auch kein Zurück, denn heute treibe ich mich selbst an. Aber es ist nicht nur der Ehrgeiz, der mich treibt, sondern einfach der Spaß am Schreiben, am Ausprobieren. Ich sammle gerne Erfahrungen, lasse mich gerne auch mal eines Besseren belehren.

Was hat das ganze jetzt mit eBooks zu tun? Eigentlich nichts, und trotzdem ganz viel. Denn, wenn man etwas veröffentlicht, einfach so in die Welt hinein, begleitet einen immer eine gewisse Spannung. Ich denke das sie immer mein Begleiter sein wird.

Aber trotz des oft flauen Gefühls in der Magengegend, habe ich weiter gemacht. Die Ideen kommen mir oft spontan, meistens dann, wenn ich gerade unterwegs bin, und garantiert nichts zum Schreiben dabei habe. Manchmal begegnen mir neue Geschichten auch in Träumen. So war es damals mit meinem ersten Buch, und so erging es mir jetzt mit der Fortsetzung. Ich schreibe bis jetzt noch am zweiten Teil von Die Hüter der verborgenen Lande weiter, und bin schon sehr weit gekommen. Dann kam mir die Idee für die Geschichtenranke im ersten Band ging es um das Thema Buch, und um Geschichten in denen sich alles um Bücher dreht. Es wurden sieben Kurzgeschichten.

Zehn Tage vor Valentinstag  kam mir plötzlich die Idee, warum nicht eine Geschichte zu diesem Tag schreiben. Und da ich alle Sparten einmal ausprobieren möchte, wurde eine kleine Liebesgeschichte, allerdings ohne Erotik, daraus.  Sie heißt Danke Mr. Valentin und entstand aufgrund einer netten Essenseinladung zum Valentinstag. Normalerweise kann ich diesem Tag nichts abgewinnen, aber eine Kleinigkeit schenken wir uns dann doch immer. Wenn auch keine roten Rosen und Herzchen, die ich in diesem Zusammenhang auf den Tod nicht ausstehen kann! Leider war die Veröffentlichung viel zu knapp, aber das mit den Pannen kenne ich ja schon. Wenn man etwas gut machen will, klappt es meistens nicht. Naja im nächsten Jahr werde ich die Geschichte gratis anbieten 🙂

Wie schon beschrieben, wurde aus dem Einzel- eBook Das verschollene Tor eine Trilogie, an der ich jetzt noch fleißig weiterschreibe. Es macht mir einen Riesenspass, allerdings brauche ich mittlerweile ein Dokument für Ortsangaben, und eines für Personen, Verwandschaftsgrade und Eigenschaften der Charaktere. Denn der zweite Teil spielt nicht nur in unserer realen Welt. Es ist allerdings sehr anstrengend, weil man beim Schreiben oft den roten Faden verliert.

Es gab sehr viele positive und schöne Momente, die die negativen verschwindend klein werden ließen.  Und das ermutigt mich wirklich.

Jetzt plane ich natürlich weiter, und zur Zeit wird der erste Band Die Hüter der verborgenen Lande – Das verschollene Tor als Hörbuch aufgelesen. Unterstützt werde ich dabei von meinem liebenswerten verständnisvollen Mann. Aber gebremst, wenn auch auf lustige Art werde ich bei dieser Aktion von meinem Nymphensittich Sylvester und unserem allzeit verrückten Jack Russell Sammy.

Bald wird es einen Teil 4 von meinem eBook Tagebuch geben. Aber jetzt wird erst einmal weiter geschrieben.

Auch wenn es oft eine Gratwanderung ist, so werde ich dennoch meinen Weg gehen und den Spaß an der Sache nicht verlieren. Das ist das aller Wichtigste. Dabei sollte man sich nur von den Leuten beeinflussen lassen, die einem etwas bedeuten, und die einen begleiten und nicht zerstören wollen.

Und nun noch für all  jene, die jetzt fragen, warum ich dieses eBook Tagebuch geschrieben habe, hier im Blog, und es auch weiterführen werde. Ich möchte den Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen ihre Geschichte ihr Buch als eBook selbst zu veröffentlichen aufzeigen, dass es nicht so einfach geht, das es niemals von null auf hundert geht, das Rezis nicht vom Himmel fallen, das man nicht vom „Tellerwäscher zum Millionär“ damit werden kann,   es sei denn es begleitet einen das Glück. Aber es gibt nur ganz wenige, die es so schnell schaffen. Man braucht eine Menge Disziplin, Durchhaltevermögen und Geduld, dazu Kreativität und Mut! Auch ist es wichtig, das man die Dinge realistisch betrachtet, also die rosarote Brille besser im Etui lassen! Viel ausprobieren und sich nicht entmutigen lassen. Dafür schreibe ich dies alles!

 

 

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