Schreiben und sich weiter entwickeln.

Heute schreibe ich mal über das Schreiben.  – Nein mir geht es nicht schlecht, und zu viel in der Sonne war ich auch nicht. 🙂 Geht es euch nicht auch manchmal so, dass ihr überlegt: Warum schreibe ich? Wie schreibe ich? Warum schreibe ich gerade so und nicht anders und und und…

Gestern war wieder so ein Abend. Obwohl ich schon oft darüber gegrübelt habe, gingen mir wieder viele Dinge durch den Kopf. Wenn man etwas schreibt, hat man selbst eine Erwartungshaltung an sich selbst, aber auch die Leser erwarten etwas von einem. Sie möchten unterhalten werden, wollen eine Geschichte erleben und wollen in sie hineingezogen werden. Ich persönlich lache, weine und leide oft mit den Charakteren, über die ich in einer Geschichte lese.

Als ich damals anfing, sollte es ein Fantasy Raoman werden. Heute ist die Idee die ich damals hatte, zu einer Trilogie hereingereift, aber das habe ich ja schon an mehreren Stellen anklingen lassen. Warum aber habe ich den ersten Teil so geschrieben? Damals hätte ich es nicht beantworten können, aber heute, wo der zweite Teil meines Buches bereits über  130 Din A4  Seiten umfasst kann ich es erklären.

Ich las damals im Internet in einem Forum und horchte plötzlich auf! Dort ging es darum, dass Menschen steif und fest behaupten Kontakt zu Naturgeistern herstellen zu können. Ich selbst finde solche Themen sehr interessant, wenn ich auch zu realistisch bin daran zu glauben. Da ich aber jeden Lebensstil akzeptiere, es sei denn er ist dazu geschaffen andere Menschen einzuengen oder zu diskriminieren, fand diese Ideen faszinierend, und sie haben mich inspiriert. So habe ich diesen Gedanken auf meine Geschichte übertragen.

Normalerweise geht es in einem Fantasy Roman um andere Welten , um andere Völker, die es eigentlich nicht gibt. Ihnen werden Eigenschaften zugesprochen, die wir selbst gerne hätten.  Dabei geht es  in den meisten Fantasy Romanen   nicht realistisch zu, und meistens leben die Bewohner der erdachten Länder in mittelalterlich geprägten Gesellschaften. Aber genau das wollte ich zunächst nicht. Ich wollte das realistische, also unsere Welt und unsere Zeit mit dem phantastischen verbinden. Natürlich gibt es schon so viele Bücher, denn der Mensch zumindest jener, der sich für Fantasy interessiert wünscht sich nicht sehnlicher als in fremde Welten abzutauchen. Aber warum nicht auch mal umgekehrt? Wer die Leseproben kennt, oder auch das gesamte Buch, kennt die Geschichte. Für die, die sie nicht kennen, ist hier noch einmal der Klappentext:

Während Isa gerne in Phantasiewelten abtaucht, hält der realistische Alex solche Dinge für reine Zeitverschwendung. Als er in seinem Garten eine merkwürdig gekleidete Gestalt findet, und sie aus Regen und Sturm in seiner Wohnung aufnimmt, ändert sich alles. Und plötzlich wird sogar ihm klar, das sein Schicksal eng mit dem des Fremden verknüpft ist.
Die Begegnung mit dem Fremden wirft viele Fragen auf, aber zunächst gilt es schnell zu handeln, denn diese Welt ist nichts für den ungebetenen Gast. 

Alex muss erkennen, wie wichtig seine Träume für ihn sind, dass er sich sogar von ihnen leiten lassen muss, um das zu finden, damit der Fremde wieder in seine Welt gelangen kann. Es gilt ein Tor, ein Buch und einen Stein zu finden. Ob es ihm und Isa gelingen wird?
In diesem ersten Band geht es um Freundschaft, fremde und vertraute Welten, und den Versuch, trotz der anfänglichen Unterschiede gemeinsame Wege zu gehen um ans Ziel zu gelangen. Alex und Isa werden Freunde verlieren aber auch neue gewinnen. In jedem Fall wird für sie nichts mehr so wie vorher sein.

Im ersten Band spielt sich also alles in Isas und Alex Welt ab. Und ich hielt und halte es auch heute noch als Einstieg in die Geschichte für das beste, dass es so ist, und nicht anders. Es gibt aber noch einen Grund. Obwohl ich schon immer viel geschrieben habe, traute ich mich viele Dinge nicht, die ich mir nun im zweiten Band zutraue. Ich fühle mich sicherer und habe viel dazu gelernt. Und ich freue mich, falls ich das Korrekturlesen überleben sollte, auf die Reaktionen zum zweiten Teil. Darauf bin ich schon am meisten gespannt!

Es gibt ja bereits einige Leseproben, sowohl hier in meinem Blog als auch auf meiner Schreibwelt-Homepage. Allerdings sind es nur Rohlinge. also noch unfertig und nicht fehlerfrei. Sie liefern aber dennoch einen kleinen Einblick.

Warum ich gerade diese Geschichte weiterschreibe, die für so viel Missgunst, und andererseits positive Reaktionen gesorgt hat? Weil bei mir sowohl die Geschichte als auch die Charaktere einen Platz in meinem Herzen haben und weil ich kein Mensch bin, der eine Geschichte nur anfängt, und sie nicht zu Ende erzählt und, es gibt tatsächlich Menschen, die neugierig darauf sind, wie es weitergeht. Und das freut mich ganz besonders und macht mir Mut!

Daneben probiere ich mich auch an anderen Dingen aus, denn auch, wenn man eine gewisse Vorstellung von dem hat, was man eigentlich schreiben möchte, und damit meine ich das Genre, kann es nicht schaden andere Dinge versuchen. Darum wird es von Zeit zu Zeit Kurzgeschichten Bücher geben und vielleicht noch ein Weihnachtsbuch.

Wie fühlt sich das Schreiben an? Wenn ich schreibe, brauche ich meistens einen Anlauf, eine gewisse Zeit, um mich in die Geschichte hineinzufinden. Bei einem Buch ist es schwierig, man schreibt es ja nicht in einem Zug zu Ende. Es gibt leider immer wieder Pausen, denn das Leben stört einen manchmal dabei weiterzukommen. Ich habe ja noch eine Familie, einen Partner und unseren frechen Hund. Aber sie alle tun mir gut, und sowohl mein Mann als auch meine Freunde, und dabei meine ich die wirklichen Freunde und nicht die, die eine Gegenleistung von mir wollen, und smir nur ihre Freundschaft anbieten, um besser Werbung machen zukönnen, sondern wirkliche Freunde, die mir keinen Honig um den Bart schmieren, die aber trotzdem wissen, was ich kann und was mir nicht so liegt. Fü alljene schreibe ich, und das fühlt sich gut an.  Ich bin nicht mehr traurig, weil keiner Rezensionen für mich schreibt, denn davon hängt mein Leben nicht ab. Für mich ist das wirkliche Gespräch viel viel wichtiger als irgendeine Rezension von jemandem der eine Gegenleistung erwartet. Das ist schade, aber es ist wohl eher die Realität. Eine Wirklichkeit, die ganz anders aussieht, als sie mir manche Leute weis machen wollen.

Nun bin ich nicht mehr die Neue, ich habe mich weiter entwickelt, und ich freue mich auf neue Herausforderungen. Die nächste wird sicherlich eine Printversion sein, von Band 1 und Band 2. Ich hoffe sehr, das alles so klappen wird, wie ich es mir vorstelle. Dabei bleibe ich meinem Motto treu: Alles auf eigene Faust, und den Spaß an der Sache nicht verlieren.

Und noch eines ist ganz wichtig beim Schreiben. Ein Ort, der einen inspiriert. ich habe ihn in unserem kleinen Park gefunden, der eng in meine Fantasy Geschichte eingebunden ist. Und wann immer ich Zeit habe, hole ich mir dort meine Ideen. Nicht nur für die Fantasy Geschichte, sondern auch für all die anderen Geschichten, die ich geschrieben habe, und noch schreiben möchte.

 

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