Weihnachten und so…

Es ist mal wieder soweit, wieder ist ein Jahr vergangen und nun beginnt wieder die Weihnachtszeit, die man sich schön gestalten kann, wenn man sich nur darauf einlässt. Dabei vermeide ich stets das aufgezwungene drum herum, warum sollte ich es auch mitmachen.

Allerdings gehören für mich ganz bestimmte Dinge zur Weihnachtszeit, auf die ich nicht verzichten möchte. Da sind zum einen die Lichter und die Deko und zum anderen die Weihnachtsgeschichten. Früher habe ich immer gerne solche Geschichten gelesen, heute schreibe ich sie gerne. Manche Geschichten entstehen durch Gespräche oder Erlebnisse, wieder andere schreibt das Leben und ich muss sie nur noch etwas ändern.

Im letzten Jahr kam mir die Idee zur Weihnachts-Wunschfee, die mit acht Geschichten rund um die Advents und Weihnachtszeit daher kam. In diesem Jahr gibt es wieder ein kleines Weihnachtsbuch mit dem Titel Weihnachts-Wunschzeit. Diesmal sind es allerdings sechs Geschichten, die ich in diesem Jahr gesammelt und aufgeschrieben habe. Denn mir gingen viele Dinge im Zusammenhang mit der Weihnachtszeit durch den Kopf wie zum Beispiel:

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum! – der kleine Bonnie berichtet, wie es ihm in der Weihnachtszeit ergangen ist

Die Trauer um den Verlust eines lieben Menschen lässt einen oft verzweifeln und dennoch muss man lernen damit zu leben – Tine wünscht sich nichts sehnlicher als das die Freude und das Lachen wieder in ihre Wohnung einziehen, dennoch trägt sie den Menschen, den sie verloren hat stets in ihrem Herzen.

Ein Weihnachtsfest ganz alleine zu verbringen ist sicherlich nicht schön – Chris hat stets ein offenes Ohr für ihre Gäste. Immer wenn die Weihnachtszeit vor der Tür steht, wird sie still und traurig, denn sie hat seit langem niemanden mehr mit dem sie den Heiligabend verbringt.

Manchmal fährt man in den Urlaub und plötzlich kommt es völlig anders, als man es sich vorgestellt hat. Bei mir war es damals eine alte Fischerhütte, die alles andere als wohnlich war. Daran dachte ich, als ich diese Geschichte schrieb. – Jana hat so überhaupt keine Lust auf den Winterurlaub, viel lieber würde sie zu Hause bleiben und sie scheint recht zu behalten, denn der Urlaub droht katastrophal zu werden.

Oft ist es schwer gegen Vorurteile anzukämpfen und das Bild, das andere von einem haben zu korrigieren – Ein Weihnachtsengel mit struppigem schwarzem Haar? Gibt’s nicht? Doch den gibt es und es ändert sich einiges, als der Weihnachtsmann plötzlich krank wird.

Manchmal stehen wir uns selbst im Wege und lassen die Dinge einfach so weiterlaufen, weil wir uns daran gewöhnt haben. Meist wird es dann schwer etwas zu ändern. – Für die vierköpfige Familie hat Weihnachten schon lange keine Bedeutung mehr. Die Tage sind geprägt von Gleichgültigkeit und Streit. Plötzlich steht Maries Schwester Anke vor der Tür. Sie hat eine Idee, wie sie der Familie das Gefühl für Weihnachten wieder zurückgeben kann.

Für mich ist die Weihnachtszeit eine Zeit, in der ich mir über viele Dinge Gedanken mache, allerdings genieße ich diese Zeit auch, denn ich halte mich von der Hektik und dem Stress fern, den wir uns oft selbst machen. Oft gehe ich durch die Straßen und freue mich an den Lichtern in den Fenstern. Jetzt fehlt nur noch der Schnee, der alles noch viel schöner macht. Allerdings weiß ich, wie das wieder endet, an Heiligabend wird es sicherlich wieder frühlingshaft werden. Lassen wir uns also überraschen.

Nicht gerade weihnachtlich, eher phantastisch geht es bei mir nun weiter, denn es gibt noch etwa 100 Seiten zu korrigieren, Textpassagen zu streichen, und andere Fehler auszuräumen, die sich bei so einer langen Geschichte manchmal einschleichen. Im nächsten Jahr kann ich dann endlich wieder schreiben. Was ich schreibe? Teil drei von Die Hüter der verborgenen Lande und ich freu mich drauf!

Euch wünsche ich eine schöne, harmonische und vor allem stressfreie Weihnachtszeit. Und wenn es doch einmal allzu stressig werden sollte, macht es wie der kleine Leon in der letzten Geschichte: Zündet eine Kerze an und stellt sie auf den Tisch, das bringt Gemütlichkeit.

 

 

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