Zurück aus Almirya – oder wie das Ende einer Geschichte eine neue herauf beschwört

Nun habe ich mich die letzten Wochen überall sehr wenig blicken lassen, aber das hatte seine Gründe, denn es hat doch einige Zeit gedauert, Teil 2 meiner Fantasy Trilogie zu beenden.

Da gab es eine Menge an Korrekturen, denn der Fehlerteufel ist ein gerissener Geselle, der sich gerne tarnt und sich in dunklen Ritzen versteckt. Mit Schrecken habe ich plötzlich fest gestellt, wie lang dieser Teil doch tatsächlich geworden ist.

Wenn mir heute jemand erzählt, „ach man kann doch ein Buch in drei bis vier Wochen schreiben, ist kein Problem“, dann muss ich heute nach drei Jahren, in denen ich jetzt bereits schreibe und auf eigene Faust veröffentliche doch leicht schmunzeln. Zu Anfang hätte ich noch gestaunt und hätte mich darüber gewundert, wie lange ich brauche. Ja, sicherlich kann man eine Geschichte, ein Buch in so kurzer Zeit schreiben, aber nicht korrigieren und bearbeiten. Ich behaupte mal, das dies eigentlich die schlimmste Arbeit ist, und das einzige, was mir so gar keinen Spaß macht. Man kann seine Gedanken nicht treiben lassen, muss sich wirklich konzentrieren, und dann kann es immer noch vorkommen, das sich Mr. Fehlerteufel, egal welcher Art, ob technischer oder auch der, der für den Buchstaben-Salat verantwortlich ist, doch noch irgendwo versteckt und sich vergnügt ins Fäustchen lacht.

Aber jetzt ist es geschafft. Nun geht es also weiter mit Teil 3, auf den ich mich schon sehr freue, zumal er bereits einige Kapitel hat, und ich mich zur Zeit mit Laurin, der nun erwachsen geworden ist, in einen dunklen Keller aufmache. Denn alte Bauernhäuser, egal wo sie sind, haben immer ein Geheimnis. 😉

Manchmal war ich während des Schreibens sehr ärgerlich, denn gerade wenn man Fantasy schreibt, kommt einem die Realität, in die man immer wieder zurück kehren muss grob, laut und unschön vor. Irgendwie ist es eine Zerreißprobe, der man ausgesetzt ist.

Während ich also nun bald meine Leseproben auf meine Webseite stellen werde, werde ich mich wieder in das alte Bauernhaus begeben, vielleicht habe ich ja Glück und kehre doch noch einmal zu den anderen nach Almirya zurück. Sowas weiß man bei einer Fantasy Geschichte nie, wo sie einen hinführt.

Heute jedenfalls werde ich mit meinem Mann lecker Essen gehen und auf die Veröffentlichung meines e-Books anstoßen. Denn das gehört sich so nach einem Jahr Arbeit.

Ein dickes Dankeschön geht natürlich an alle, die mich in dieser Zeit unterstützt haben, die Geduld hatten und deren kritische Anmerkungen mich immer ein Stück weitergebracht haben. Auch, wenn ich es sicherlich nicht jedem Leser recht machen kann, so bin ich doch sehr zufrieden. Und was das Beste ist, ich kann jetzt endlich die Dinge die ich geplant habe, nach und nach in die Tat umsetzen.

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