Cover und Co.

Manchmal lohnt es sich zurück zu schauen und sich daran zu erinnern, wie eigentlich alles angefangen hat. In meinem Fall ist die Idee, meinen Fantasy Roman als E-Book zu veröffentlichen über Nacht entstanden. Für mich war es eine reizvolle und interessante neue Erfahrung, denn ich bin schon immer ein Mensch gewesen, der gerne neue Dinge ausprobiert. Damals hätte ich nicht gedacht, das ich tatsächlich die Ruhe und Disziplin besitze, um einen  Dreiteiler zu schreiben. Natürlich gab es nebenher auch noch andere Dinge die ich ausprobiert habe, wie die Weihnachtsgeschichten und meinen Kurz Thriller. Aber davon habe ich ja bereits erzählt, und es soll nicht Thema dieses Artikels sein.

Heute soll es um die Buchcover gehen. Damals Ende 2011 habe ich mir den Kopf über mein erstes Cover zerbrochen. Ich habe schon immer gerne mit Fotos herum experimentiert, aber ein Cover zu machen war für mich schon eine Herausforderung. Ich mus sagen, das ich noch nie so unzufrieden mit einem Cover war, wie damals, bei meinem ersten Buch.

Wenn man eine Sache zum ersten Mal macht, holt man sich natürlich Infos. So habe ich über viele Wege heruasgefunden, wie andere es machen. Manche lassen sich die Cover machen, andere kaufen sich die Bilder und machen dann ihr Cover daraus. Für mich kam dies nicht in Frage, weil ich mich wegen der e-Books auf keinen Fall verschulden wollte. Denn mir war von Anfang an klar, das ich nicht über Nacht zum Millionär werde, wie überall im Netz zu lesen ist.

Wichtig an einem Cover ist, dass es zur Geschichte passt, die erzählt wird. Außerdem spiegelt ein Cover auch die Persönlichkeit des Autors wider. Und genau das wollte ich erreichen. Also habe ich mich daran gemacht, meine Cover selbst zu erstellen, auch, wenn ich darin kein Profi bin. Ich habe einfach Spaß an der Sache, genauso, wie mir das Schreiben immer noch Freude macht, wenn es auch zuweilen etwas nervenaufreibend ist, alles selbst zu bewerkstelligen.

Jedes Cover hat seine Geschichte

Natürlich sieht der Leser nur das Endergebnis, aber für mich steckt in jedem Cover ein kleines Erlebnis. Und ich möchte euch einfach einen kleinen Einblick in meine Denkweise geben und euch daran teilhaben lassen.

Ich will  jetzt nicht zu allen Cover-Bildern etwas sagen, darum habe ich stellvertretend drei Beispiele herausgesucht.

Almirya – Das verborgene Land hatte damals noch einen ganz anderen Titel, und sollte eigentlich auch keine Trilogie werden. Also habe ich ein Cover gemacht, dass an das blaue Buch aus der Geschichte erinnert. Als sich die Geschichte aber zu einem Mehrteiler entwickelte, passte dieses Cover nicht mehr. Es musste ein neues her!

Die Schwierigkeit war für mich, ein Grundcover zu finden, dass ich für alle drei Bücher nehmen konnte. Und als ich dann mein Grafik-Tablett kaufte, kam mir die Idee, der Rest, war eher ein merkwürdiger Zufall, denn ich probierte allerlei aus mit meinem Rankenmuster, das die Grundlage für den Rahmen bildete.

Das gefiel den meisten, die ich gefragt habe.

Dies war damals mein allererstes Cover, dass ich überhaupt gemacht habe. Heute (zwei Jahre später) sieht es völlig anders aus. Und passt natürlich auch viel besser. Das sagt jedenfalls meine immer kritische Cover-Beraterin, die ich immer fragen kann und die viele Dinge sehr sachlich beurteilt, denn sie sagt genau, was sie sieht. Eine interessante Eigenschaft finde ich. Sich nicht von unwichtigen Dingen ablenken zu lassen.

Almirya 1           Almirya 2

Die beiden Cover-Bilder stammen übrigens von einem Spaziergang, bei dem mich unser Sammy sehr überrascht hat. Es war total neblig, und er wollte unbedingt aufs Feld. Ich nahm meine Kamera mit und habe wunderschöne Bilder gemacht. Denn ich liebe den Nebel. Und diese Bilder inspirierten mich dann. So entstanden die Schattenwelt, und die Nebelmänner.

Das Bild für das dritte Cover stammt allerdings aus einem Urlaub, und es ist etwa 30 Jahre alt. Allerdings ist das Cover für Teil 3 noch nicht fertig, nur geplant, da ich noch am dritten Teil schreibe.

Bei der Weihnachts-Wunschfee wusste ich sofort, wie ich vorgehen musste. Allerdings ist auch das Cover noch einmal bearbeitet worden. Die Bilder auf dem Cover sind ausgeschnitten, wobei ich das damals noch ohne Grafik-Tablett machen musste. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht , das es sowas gibt 🙂

weiwufee3

Bei meinem Kurz-Thriller habe ich das Haus und den Baum selbst gemalt. Ich war lange auf der Suche nach einem Haus, aber irgendwie passte nichts so wirklich. Also habe ich es eben so gemacht.

hauscover2

Für die Bearbeitung meiner Cover benutze ich überwiegend das Programm Paint net, dass kostenlos ist, und viele Möglichkeiten bietet. Es lohnt sich einfach viele Dinge auszuprobieren, manchmal kommen kleine Überraschungen dabei heraus, wie bei meinem Almirya Cover.

Eines noch zum Schluss: Natürlich dauert es eine Weile, bis ein Cover erstellt ist.In manchem steckt viel Arbeit, während ich  für andere weniger Zeit gebraucht habe. Mir macht es auf jeden Fall viel Spaß. Meistens mache ich die Cover kurz vor der Veröffentlichung der Bücher. Dann habe ich die meiste Ruhe dazu. Allerdings muss jeder für sich herausfinden, wie er es am liebsten hat. Der eine mag es lieber professionell, der nächste möchte es vielleicht selbst ausprobieren. Da muss jeder seinen Weg finden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s