Gedankensplitter – Fehler sind meneschlich

 

Wenn man Texte schreibt, ist es schon ratsam auf Rechtschreibfehler zu achten. Vor allem bei längeren Texten kann die Fehlersuche schon einmal schwieriger werden. Oft lässt dann  die Konzentration nach und man übersieht Fehler, die einem sonst nicht entgehen würden.

Oft frage ich mich, ob es den fehlerfreien Text überhaupt gibt. Ich behaupte mal, nein. Denn es hängt von vielen Dingen ab, wie aufmerksam wir einen Text bearbeiten.  und trotz der Technik, die es uns möglich macht solche Fehler schneller zu finden, können sie übersehen werden. Wir sind eben Menschen und keine Maschinen. Was aber nicht bedeuten soll, das wir munter drauflos schreiben sollten, und es egal ist, wie etwas geschrieben wird.

Gerade, wenn man Texte veröffentlicht, ob in einem Blog oder z.B. als Buch, ist es schon wichtig grobe Fehler zu vermeiden. Dennoch können sie passieren. Wie oft stolpert man gerade in Zeitungen über Fehler, und auch in Büchern habe ich schon welche gefunden. Und ehrlich gesagt, lese ich darüber dann oft hinweg. Das wäre dann etwas anderes, wenn sie gehäuft auftreten würden. Das ist mir allerdings noch nicht untergekommen.

In diesem Zusammenhang sind mir die nun folgenden Zeilen eingefallen. Es ist tatsächlich so. Alles ist fertig, der Text sieht fehlerfrei aus, man hat ihn durch sämtliche Programme laufen lassen und dann, wenn man ihn in der Endfassung noch einmal anschaut, fallen kleine Fehler ins Auge. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch aufwändig. Man muss alles noch einmal neu bearbeiten.

Und trotzdem kann es auch dann sein, das noch nicht alles perfekt ist. Die Frage ist, ob man tatsächlich perfekt sein kann und sein muss?

Wer ist das?

Das ist ein ganz schön böser Wicht, wisst ihr wen ich meine, kennt ihr ihn nicht?

Versteckt sich in Ecken und verdreht die Buchstaben,

damit wir dann später noch mehr Arbeit haben.

 

Und hat er sich’s einmal gemütlich gemacht,

hockt er zwischen den Zeilen und lacht.

 

Auch hat er sich der Moderne angepasst,

denn von Rechtschreibprogrammen wird er kaum erfasst.

 

Also müssen wir selber Hand  anlegen, und diesen miesen Kerl aus unseren Texten fegen.

Habt ihr es erraten, wer dieser Kerl ist? Der uns täglich heimsucht und die Buchstaben frisst?

Und denkt man, nun hat man ihn endlich besiegt, dieser unverschämte Kerl schon wieder in den Buchstaben liegt.

Ist die Arbeit getan, und  der Text geschrieben, seid nicht entsetzt, wenn ein Wort ist falsch geschrieben. Denn ihr wisst genau, ihr wart es nicht, es war wieder dieser böse Wicht!

Wisst ihr nun von wem ich spreche? Es ist der Fehlerteufel, dieser freche.      

In diesem Sinne, wünsche ich gutes Gelingen für eure Texte! 

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