Das soll mal ein „richtiges“ Buch werden 1 – Vom richtigen Moment

Bevor ich anfange aus dem Nähkästchen zu plaudern, ein kurzes Wort zur Überschrift. Gibt es überhaupt „richtige“ oder „falsche“ Bücher? Ich denke nicht, denn für mich zählen e-Books genauso, wie gedruckte Bücher.

Dennoch denke ich, das es wichtig ist, auch an die Leser zu denken, die die Bücher eben lieber in gedruckter Form lesen. Vor einiger Zeit habe ich mal in meinem Umfeld herum gefragt und es ist tatsächlich so, das die meisten Menschen ihre Bücher lieber als Print – Ausgabe lesen, oder Hörbücher bevorzugen. Dem habe ich nun Rechnung getragen und werde auch die anderen Bücher, die ich als e-Books veröffentlicht habe, nach und nach als Print Bücher anbieten.

Als ich damals mit dem Schreiben anfing, wusste ich tatsächlich nicht, wo mich mein Weg hinführen würde. Ich habe geschrieben, weil mir eine Geschichte im Kopf herum spukte, die einfach das Licht der Welt erblicken wollte. Heute schreibe ich bereits am dritten Teil dieser Geschichte. Eines aber wusste ich damals schon ganz genau, ich wollte so viel Unabhängigkeit wie möglich, wollte mich nicht für Jahre vertraglich binden und ich hatte wenig Lust meine Rechte abzugeben. Außerdem wollte ich einfach mal neue Dinge ausprobieren und noch etwas neues lernen. Da kam mir die Veröffentlichungsmöglichkeit über amazon gerade recht. Es hat mir einfach gefallen, nicht weil es schnell und einfach geht, sondern, weil ich dabei meine Ideen ausleben konnte, sowohl beim Cover, als auch bei dem, was ich schreiben wollte. Alles andere braucht natürlich sehr viel Zeit, denn ein Buch schreibt sich nicht mal eben so zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen.

Mit der Zeit kamen dann immer mehr Bücher, in meinem Fall e-Books hinzu. Allerdings hatte ich damals bei meinem ersten Buch schon Anfragen, ob es dieses nicht auch in gedruckter Form geben würde, und damals musste ich verneinen, denn da war noch nichts in Sicht, was mir zusagte.

Während ich die nächsten Bücher und Kurzgeschichten schrieb, rückte die Idee, das Buch auch als Druckversion zu veröffentlichen, zunächst in weite Ferne, denn alles auf einmal schaffte ich nicht, denn neben dem Schreiben gibt es für mich viele andere Dinge, die mir auch wichtig sind. Ich bin ein Mensch, der nicht nur einer Sache nachgeht, das ist mir einfach zu einseitig. Dadurch dauert vielleicht vieles länger als bei anderen Menschen, aber das ist mir gleichgültig, solange ich meinen Weg und meine Ziele im Auge behalte. Das zeichnet ja die Unabhängigkeit aus, die man hat. Wenn sie auch zuweilen mit sehr viel Arbeit verbunden ist.

Von Create Space hörte ich immer wieder in Gruppen und Foren, in denen ich damals noch unterwegs war. Aber ich wartete zunächst einmal ab, denn ich war eher skeptisch.

Nachdem ich nun ein wenig Zeit hatte, wollte ich mich dann doch einmal näher mit der Möglichkeit der Druckversion befassen und so kaufte ich mir einen Ratgeber, der mich tatsächlich gut durch den gesamten Prozess geführt hat. Natürlich kamen beim Lesen viele Fragen, die aber nur beantwortet werden können, indem man selbst die Dinge ausprobiert, die man nicht versteht. (H. Langenkamp, Als Autor mit Amazon CreateSpace Bücher im Selbstverlag veröffentlichen) Daneben gibt es zahlreiche andere Ratgeber zu diesem Thema Thema und es ist immer Ansichtssache, welchen man bevorzugt. Ich kaufte mir das Buch als Druckversion, so konnte ich mir ein Bild von der Qualität des Buchs machen, und ich war damals schon sehr angetan. 

Was mich allerdings immer wieder von diesem Schritt abhielt, war die Tatsache, dass Seite bisher noch immer in englischer Sprache ist. Ich verstehe zwar englisch, aber es ist schon etwas anderes, ob man etwas nur für den Hausgebrauch übersetzen muss oder, ob man damit arbeiten muss, dafür ist es notwendig alles zu verstehen. Denn alle Begriffe kennt man eben nicht. Jetzt, wo ich den Prozess einmal durchlaufen habe, weiß ich, worauf es ankommt, aber am Anfang erscheint einem alles wie eine Bergtour.

Ein paar kurze Worte zu Create Space möchte ich natürlich auch noch sagen. Dort kann man seine Bücher also die Texte und auch das Cover als pdf hochladen. Nach einer eingehenden Prüfung und nach Freigabe können sie dann über Amazon veröffentlicht werden. Man bekommt eine kostenlose ISBN Nummer, wenn man dies möchte.   Die Bücher werden dann in den Shops gelistet und werden auf Abruf gedruckt.

Da Weihnachten vor der Tür steht, entschied ich mich nun dafür, die Weihnachts-Wunschfee zu einem gedruckten Buch zu machen. Das e-Book gibt es ja bereits seit einiger Zeit.

Im nächsten Teil erzähle ich dann etwas mehr darüber, wie aus meinem e-Book ein Buch zum Anfassen wurde.

Bis dahin verabschiede ich mich erst einmal.

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