Wie kommt die Stimme auf die Festplatte?

Der ein oder andere wird mir bei dieser Überschrift sicherlich den Vogel zeigen und mich fragen, ob ich heute morgen irgend etwas genommen habe. Ja, habe ich, eine Prise gute Laune war bei meinem Frühstück mit dabei.

Dennoch ist diese Frage schon ein wenig ernst gemeint, denn zu Anfang habe ich schon überlegt, wie ich Hörbeiträge in etwas besserer Qualität erzielen kann. Natürlich gibt es bereits auf dem Rechner Programme, die haben mir allerdings wenig zugesagt. So habe ich es zunächst mit dem kostenlosen Audacity versucht, das ich auch heute noch zum Mischen von Musik und Sprache benutze, da es diese Arbeit wirklich gut macht. Wenn ich also einen gesprochenen Text mit Musik unterlegen will, geht es mit diesem Programm tatsächlich recht schnell und unkompliziert.

Audacity

So sieht das Programm Audacity aus, wenn man es öffnet.

Sprachaufnahme

Nach einer Aufnahme sieht es dann so aus

Aber das nur am Rande, denn hier soll es ja in erster Linie darum gehen, Hörbeiträge zu erstellen.

Neben dem Audacity schaute ich mich nach einem geeigneten Digital Recorder um, dennoch nehme ich mittlerweile meine Audio Dateien doch lieber über den PC auf.

Den Digital Recorder nutze ich für Außenaufnahmen, wie z.B. Naturgeräusche, man kann nie wissen, wwofür man sie einmal gebrauchen kann.

Da mir manche Dinge beim Audacity nicht ganz so gut gefielen, vor allem, bei der Nachbearbeitung von Sprachaufnahmen entspricht es nicht ganz meinen Vorstellungen, schaute ich mich weiter um und habe mir dann das Programm WavePad gekauft, das man zunächst als Demo herunterladen und sich dann später entscheiden kann, ob es einem gefällt.

WavePad

Mittlerweile arbeite ich hauptsächlich mit diesem Programm, da die Ergebnisse bei der Bearbeitung für mich zufriedenstellender ausgefallen sind.

WavePad Aufnahme

Vor allem bei der Rauschunterdrückung, denn mein Lüfter ist manchmal so laut, das es in der Aufnahme schon sehr stört.

Meine Aufnahmen mache ich mit einem recht einfachen Mikrofon, mit dem ich aber sehr zufrieden bin. Allerdings dauert es doch recht lange, bis man etwas geeignetes findet. Natürlich gibt es da besseres, aber für meine Belange genügt es erst einmal.

mikrofon

Natürlich kann ich hier nur einen kleinen Einblick geben. Eine Bedienungsanleitung für das Erstellen von Sprachaufnahmen wird es hier nicht geben, das wäre auch zu umfangreich.

Wenn also alles bereit ist, kann es losgehen. Sowohl mit Audacity, als auch mit Wave Pad, geht das Aufnehmen recht einfach. Beim Audacity kann man die Aufnahme mit der Pausentaste unterbrechen, das gefällt mir sehr gut, beim WavePad unterbreche ich sie mit dem Ein/Aus Schalter des Mikrofons, denn ich möchte ja keine Nebengeräusche und kein Husten mit auf der Aufnahme haben. Wenn alles fertig ist, wird das ganze gespeichert. Bei Audacity nennt es sich exportieren und bei WavePad Datei speichern als.

Der letzte Schliff

Bevor die Aufnahme aber richtig fertig ist, bearbeite ich sie meistens, denn die Fehler, die beim Lesen oder sprechen auftreten können, denn die Konzentration lässt da schon das ein oder andere Mal nach. So kann ich Textstellen, die mir nicht gefallen, oder die doppelt sind, ausschneiden. Dafür markiert man den Bereich, der entfernt werden soll und kann ihn danach wegschneiden. Allerdings ist es schon eine Übungssache, und es ist nicht immer ganz so einfach.

audiobearbeitung2

Sprachaufnahme mit Musik

Zu Anfang habe ich mir tatsächlich den Kopf darüber zerbrochen, welche Musik ich denn für meine Sprachaufnahmen verwenden kann und vor allem darf. Ich bin dann auf die Seite: http://www.jamendo.com/de/ aufmerksam geworden, da viele , die auf 1000 mikes senden, von dieser Seite Gebrauch machen, denn dort gibt es Gema freie Musik. Verwendet man sie in den Beiträgen, so muss stets der Link und auch der Urheber genannt werden.

Bei meinen Beiträgen habe ich die Musik so bearbeitet, das sie normal anfängt und leise aufhört, dazwischen kommt dann der Hörbeiträag und die Musik beginnt wieder leise und endet normal. Es ist also möglich in eine bestehende Datei eine andere einzufügen. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, kann man die Datei endgültig abspeichern und sie dann weiter verwenden.

Dies war ein kleiner Einblick in das Erstellen von Audio Dateien. Natürlich steckt viel Arbeit darin, und es bedarf, vor allem beim Schneiden schon ein wenig Übung. Dennoch macht es wirklich Spaß. Und auf diese Weise lassen sich gut Geschichten hörbar machen.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s