Kinder wie die Zeit vergeht..

Als ich damals diesen Blog startete, gab es schon meinen ganz privaten Blog. Damals war ich mir nicht so sicher, ob mir das Bloggen Spaß machen würde, heute weiß ich es besser. Ich hätte  nie gedacht, das mir tatsächlich so viel einfallen würde. Heute bin ich erstaunt, über welche Dinge ich mir, im Laufe der Zeit Gedanken gemacht habe. Dabei ging es nicht nur ums Schreiben, sondern auch um alles, was mich in diesem Zusammenhang bewegt. Denn alles, was man niederschreibt, egal ob einen Blog, ein Gedicht, eine Geschichte, geschieht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Leben. Das eine geht für mich nicht ohne das andere. Ich denke, das gerade Erlebnisse, Gedanken und Empfindungen die Geschichten, ja sogar den Blog prägen, den man schreibt. Und eine dritte Komponente ist genauso wichtig. Das Träumen, denn ohne Träume gibt es keine Wünsche, keine Phantasie und keine Ziele, die man für sich zu erreichen versucht. So zerfließen oft die Grenzen und mittlerweile bin ich mir schon fast sicher, das mir ein einziger Blog reicht, denn gerade auch in diesen Blog komme ich oft auf persönliche Erlebnisse zu sprechen.

Damals kam ich mir in meinem Blog vor, als würde ich in eine noch unbekannte Wohnung einziehen. Zunächst war noch alles schmucklos und leer und ich habe noch keine Spuren in meinem neuen Zuhause hinterlassen. Mittlerweile gibt es in diesem Blog viel zu lesen. Und sicherlich treffe ich nicht immer den Geschmack aller. Was im Übrigen gar nicht möglich ist, denn man kann es eben nicht allen Menschen recht machen. Dafür sind wir Menschen viel zu unterschiedlich.

Vor drei Jahren begann ich meinen Blog mit diesen Worten, die genau das ausdrücken, was ich damals beim Schreiben empfand:

Die Fantasie ist in uns, und um uns herum. Du brauchst nur die Hand danach auszustrecken, dann erzählt sie dir Geschichten. Schaust du genau hin, so siehst du die Dinge dazwischen. Aus dem Raunen des Windes und dem Wispern alter Mauern entstehen Gefühle, Empfindungen,, Bilder, die nur darauf warten in Worte gefasst zu werden.

In diesen ganzen Jahren ist viel passiert. Manche Dinge waren schön und auf manche Erfahrungen hätte ich getrost verzichten können. Mittlerweile weiß ich, das es aber nicht ausschließlich die guten Erlebnisse sind, die einen weiter bringen, sondern gerade die unangenehmen Erfahrungen lassen einen dazu lernen, machen einen stärker aber auch vorsichtiger.

Und ganz zum Schluss gehen meine Gedanken an euch, die Leser, ohne die ein Blog eher so etwas wie ein privates Tagebuch wäre. Ich möchte mich bei allen bedanken, die hier über die Jahre vorbei geschaut haben, Kommentare hinterließen und anderweitig Rückmeldungen gaben.

Hier wird es auch die nächsten Jahre nach dem Motto:

träumen, schreiben, leben! Viele Dinge zu lesen geben.

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